Samstag, 29. Dezember 2012

Apfelstrudel-Cupcakes


Kürzlich habe ich mit einigen Mädels einen Cupcakes-Nachmittag für einen guten Zweck veranstaltet und mir ist eingefallen, dass ich die Rezepte noch nicht mit euch geteilt habe... Also spät aber doch: viel Spaß damit!

Die Idee dafür stammt von Home is where the Törtchen is!
Ihr solltet auf jeden Fall auf Dagis Blog vorbeischauen - der Besuch lohnt sich!!!


Das Rezept:
Strudelteig (12 Stk.):
300g glattes Mehl
130ml lauwarmes Wasser
3 EL Öl
1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Strudelteig verkneten - bei Bedarf etwas mehr Wasser verwenden (Tropfenweise hinzufügen!). Den Teig zugedeckt 30-60 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Füllung:
ca 800g säuerliche Äpfel
Saft von 1 Zitrone
100g Zucker
1 Prise Zimt
40g gemahlene Haselnüsse
150g Creme Fraiche

Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden (oder grob reiben), mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. Die Äpfel dann mit Zimt, Zucker, Nüssen und Creme fraiche vermischen. Eine Muffinbackblech einfetten. Ein Stück Teig nehmen, zu einem passenden Kreis ausrollen, in die Muffinmulden des Bleches setzen, und mit der Apfelmasse füllen.
20-25 Minuten backen (je nach Backrohr), kalt werden lassen bevor man die Creme aufspritzt.


Puddingcreme:
350 ml Milch
1 Pkg Puddingpulver
ca. 3 EL Zucker
150g weiche Butter
Haselnusskrokant

Aus Milch, Puddingpulver und Zucker einen Pudding kochen, in eine Schüssel füllen, mit Folie abdecken (damit keine Haut entsteht) und auskühlen lassen. Die Butter schaumig rühren und den Pudding löffelweise unterrühren. Butter und Pudding müssen unbedingt die gleiche Temperatur haben, ansonsten wird die Creme "grisselig"!

Die Creme wie sonst auch mit einem Spritzbeutel aufdressieren und mit Haselnusskrokant dekorieren.

Freitag, 28. Dezember 2012

Vanillekipferl-Tiramisu


Nach Weihnachten können die meisten von uns keine Kekse mehr sehen und was macht man mit Resten? Man zerbröselt sie, bedeckt sie mit Creme und macht ein Tiramisu daraus... ;)
Fragt mich bitte nicht, woher ich das Rezept habe, aber ich denke es war von ichkoche.at!







Das Rezept:
(4 große oder 6 kleine Portionen)
Vanillekipferl
500g Mascarpone
250ml Schlagobers
Vanilleschote oder Vanilleextrakt
Vanillezucker
Zucker nach Belieben
1 Tasse starker Kaffee (abkühlen lassen=
etwas Rum
Vanillekipferl als Deko


Das Schlagobers steif schlagen und beiseite stellen. Den Mascarpone mit dem Vanillemark, dem Vanillezucker und feinem Zucker nach Geschmack cremig rühren, das steife Schlagobers unterheben.













Vanillekipferl in geeignete Gläser stapeln, mit Vanillekipferlbrösel auffüllen. Die Keksschicht mit Kaffee und Rum (vorher vermischen) beträufeln und mit einer Schicht Creme bedecken. Danach wieder eine Schicht Vanillekipferl und -brösel, Kaffee-Rum-Gemisch und zum Abschluss eine weitere Schicht der Creme. Die Creme mit Kakao bestreuen und ein Vanillekipferl als Deko darauflegen.










Einige Stunden oder über Nacht ziehen lassen.

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Sonntag, 23. Dezember 2012

Florentiner


Und last but not least, gibt es dieses Jahr aus meiner Weihnachtsbäckerei Florentiner - eine der wenigen Kekssorten, die auch mein Mann kostet (er ist, wie passend, kein Süßtiger! *g*)... Das Fazit war, dass meine Florentiner nicht gummiartig genug, dafür aber sehr schmackhaft sind... ;)


Das Rezept:
150ml Schlagobers
100g Butter
100g Rohrzucker
1 EL Vanillezucker
50g Honig (ich habe Ahornsirup verwendet)
2 EL Mehl
100g geriebene Mandeln
200g Mandelblättchen
100 - 150g kandierte Früchte (gehackt)

dunkle Kuvertüre und Kokosfett zum tunken!


Das Schlagobers mit der Butter, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Honig kurz aufkochen, dabei ständig rühren! Das Mehl mit den Mandeln und den Mandelblättchen mischen und mit den kandierten Früchten unter die Schlagobersmischung rühren. Kurz aufkochen bzw. erhitzen (bei mir war es nicht flüssig genug um es nochmal aufzukochen) und vom Herd nehmen.
Mit zwei kleinen Löffeln Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, ca. 12 Minuten bei 175° backen. Die Florentiner abkühlen lassen  und den Boden in der geschmolzenen Kuvertüre (mit Kokosfett) tunken oder den Boden damit bestreichen.

Vanillekipferl


Wenn beim Weihnachtsgebäck die Vanillekipferl fehlen, gibts jede Menge enttäuschte Gesichter - daher habe ich mich dieses Jahr auch an dieses, zugegeben sehr einfache, Rezept gewagt. Egal wie einfach - Vanillekipferl gehören trotzdem zur Königsklasse der Keksbäckerei! :)







Das Rezept:
280g glattes Mehl
210g Butter
70g Zucker
100g geriebene Walnüsse


Aus dem Mehl, der Butter, dem Zucker und den Walnüssen einen Teig bereiten und diesen kalt stellen. Danach eine dünne Rolle formen und gleichmäßige Stücke schneiden, die dann zu Kipferl geformt und bei ca. 180° für etwa 15 Minuten hell gebacken werden. Die Kipferl noch warm in Staubzucker mit Vanillegeschmack drehen!

Spitzbuben


Zu diesem Rezept gibts nicht viel zu sagen - ein Klassiker, der einfach dazugehört zur Weihnachtsbäckerei und hübsch anzusehen ist!


Das Rezept:
300g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
150g Butter
150g Staubzucker
Abrieb 1 Biozitrone

Staubzucker zum Bestreuen
Himbeermarmelade zum Füllen


Aus dem Mehl, dem Ei, dem Eigelb, der kalten, gewürfelten Butter, dem Staubzucker und dem Zitronenabrieb einen Mürbteig bereiten. Diesen in Plastikfolie gewickelt im Kühlschrank für 1 Stunde rasten lassen!
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, ausstechen und die Kekse auf einem mit Backpapier belegten Blech bei 180° (Ober-/Unterhitze) ca. 10 Minuten backen. Die Kekse auskühlen lassen, danach die Unterteile mit Marmelade bestreichen, einen Oberteil aufsetzen und die Spitzbuben mit Staubzucker bestreuen.

Butterstangerl

Butterstangerl gehören wohl zu meinen absoluten Lieblingskeksen. Sie sehen unspektakulär aus, sind eine klebrige Angelegenheit beim backen - aber sie schmecken in ihrer Einfachheit einfach genial! Nicht zum Teilen geeignet... ;)
Wie die meisten bodenständigen Keksrezepte, stammt dieses aus dem St. Martiner Kochbuch - der Bibel unter den Kochbüchern für wohl alle Backwütigen mit steirischen Wurzeln... ;)


Das Rezept:
300g Mehl
1TL Backpulver
280g Butter
1 Eigelb
2 EL Weißwein
2 EL Rahm (Schlagobers)
1 Prise Salz

Glasur:
2 Eiklar
250 g Staubzucker


Aus dem Mehl mit dem Backpulver, der kalten, gewürfelten Butter, dem Eigelb, dem Wein, dem Rahm und dem Salz rasch einen Mürbteig bereiten und diesen über Nacht ruhen lassen.
Für die Glasur das Eiklar und den Staubzucker mixen, bis eine zähe, helle Masse entsteht - nicht das Eiklar vorher aufschlagen!
Den Teig ausrollen und mit Glasur bestreichen, in Stangerl schneiden (Teigroller oder Pizzaschneider) und bei ca. 200° - 220° für etwa 10 Minuten backen - hier kommt es sehr auf den Ofen an, daher beim ersten Blech unbedingt dabei bleiben und öfter nachsehen!

Samstag, 8. Dezember 2012

Haselnussringe


Die Haselnussringe sind mir optisch nicht ganz gelungen, da sie mir zerlaufen sind - aber geschmacklich finde ich sie super! Nachdem ich lieber esse als schaue, bin ich also mit dem Ergebnis zufrieden... ;)
Das Rezept stammt aus einer der unzähligen Backzeitschriften die ich mir immer kaufe - aber fragt mich bitte nicht aus welcher genau! Oft finde ich Rezepte mehrfach in unterschiedlichen Magazinen... Hauptsache es schmeckt gut - erfunden habe ich das Rezept aber nicht selbst! 


Das Rezept:
(ca. 50-60 Stück)
375g Butter
250g Staubzucker
20g Kakaopulver (echtes, ungesüßtes)
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
100g gemahlene Haselnüsse
400g Mehl

100g Zartbitterkuvertüre (oder man verwendet wie ich, die restliche Kakaoglasur von den Orangenstangerl)
Haselnusskrokant


Die Butter in der Mikrowelle vorsichtig weich werden lassen und mit dem Handmixer glatt rühren. Den Zucker unterrühren, danach das Kakaopulver, den Vanillezucker, das Salz, die Eier, das Mehl und die Haselnüsse ebenfalls dazurühren.
Den Teig mit einem Spritzbeutel und 9mm Lochtülle (ich hatte nur 13mm - das ist zuviel) als Kreise auf ein mit Backpapier ausgeletes Backblech spritzen und bei 180 im vorgeheizten Backrohr für ca. 15 Minuten backen.
Die ausgekühlten Haselnussringe mit geschmolzener Kuvertüre oder Kakaoglasur verzieren und mit Haselnusskrokant bestreuen.

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Orangenstangerl


Das zweite Rezept in der Weihnachtsbäckerei: Orangenstangerl... (das bot sich an, da ich für die Zimtsternchen Eiklar brauchte...)


Das Rezept:
(ca. 50-60 Stück)
150g sehr weiche Butter
75g Staubzucker
Abrieb einer Bioorange
2 Eigelb
150g glattes Mehl
100g Kakaoglasur


Die Butter mit dem gesiebten Staubzucker schaumig schlagen, die Eigelbe einzeln hinzufügen und einrühren. Das Mehl auf die Masse sieben und vorsichtig unterheben.
Den Teig mit einem Spritzbeutel und Lochtülle auf ein mit Backpapier ausgeletes Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° für ca. 15 Minuten backen.



 
Nachdem die Stangerl vollständig ausgekühlt sind, die Kakaoglasur erwärmen und die Kekse zu einem Drittel damit überziehen. Bis zum Verzehr sollten die Orangenstangerl in einer Keksdose kühl gelagert werden!

Zimtsternchen

Noch gut zwei Wochen bis Weihnachten - ein guter Zeitpunkt um mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen. Ich habe noch keine Ahnung wie viele Sorten ich machen werde - ob ihr es glaubt oder nicht, ich strebe keine besonders hohe Zahl an... ;) Solange es Spaß macht, werden Kekse gebacken. Macht es keinen Spaß, kaufe ich mir welche, oder ich bettle Freunde oder meine Mama darum an... *gg*'


Eine der ersten Sorten heute sind diese Zimtsternchen... Ein Rezept aus einer von vielen Backzeitschriften zum Thema Weihnachtsbäckerei!

Das Rezept:
(ca. 50-60 Stk.)
3 Eiweiß
200g Staubzucker
350g geriebene Mandeln
50g geriebene Haselnüsse
Mark von 1/2 Vanilleschote
1 TL Zimt

100g geriebene Haselnüsse zum Ausrollen


Die 3 Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, den gesiebten Staubzucker einrieseln lassen und alles zu einer schönen Baisermasse aufschlagen. Davon dann ca. 5 EL als Zuckerguss herausnehmen und kühl stellen.

Die Mandeln, die Haselnüsse, das Vanillemark und den Zimt unter die restliche Baisermasse heben. Eventuell noch gemahlene Nüsse unterrühren wenn die Masse noch zu weich ist.
Den Teig auf einer mit gemahlenen Haselnüssen bestreuten Arbeitsfläche ca. 7-8mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Wenn die Masse zu klebrig ist, die Ausstechform immer wieder mit Wasser anfeuchten und gut abtropfen lassen!









Die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit dem vorher herausgenommenen Zuckerguss bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 160° für ca. 15 Minuten backen.
Die fertigen Zimtsternchen gut auskühlen lassen und in einer Keksdose kühl aufbewahren bis sie gegessen werden!





Sonntag, 2. Dezember 2012

Lebkuchen Cake-Pops

Ich muss gestehen, ich mache ungern Cake Pops, weil ich mich dabei wirklich als relativ talentfrei herausgestellt habe. Sie sind außerdem extrem viel Arbeit finde ich... Zumindest, wenn man sie abwechslungsreich gestalten möchte.

Ich habe vor einigen Monaten den ersten Cake-Pops Kurs bei Julie Pop Bakery hier in Wien mitgemacht - danach allerdings nur ein einziges Mal Oster-Pops... Seither hab ich die Finger davon gelassen, aber irgendwie reizt es mich halt doch, es noch zu lernen.

Geschmacklich sind sie jedenfalls sehr in Ordnung - und das ist die Hauptsache. Am Rest kann man noch feilen... ;)


Das Rezept:
(ca. 40 Pops)
4 Eier
200g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 TL Vanilleextrakt
Abrieb 1 Biozitrone
2-3 TL Lebkuchengewürz
250g Butter
400g Universalmehl
3 TL Backpulver
200ml Milch

Das Frosting:
250g Butter
150g weiße Schokolade
50g Zartbitterschokolade
150g Topfen


Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker und dem Vanilleextrakt schaumig rühren. Zitronenabrieb und Lebkuchengewürz hinzufügen. Die Butter unterrühren (soll Zimmertemperatur haben). Das Mehl mit dem Backpulver versieben und abwechselnd mit der Milch auf 2 x einarbeiten.
Bei 180° ca. 45-50 Minuten backen - je nach Ofen und Kastenform.
Gut auskühlen lassen - am besten über Nacht!

Für das Frosting die Schokolade schmelzen und mit der Butter und dem Topfen (und nach Belieben noch etwas Vanilleextrakt) verrühren bis eine glatte Masse entsteht.


Den durchgekühlten Kuchen fein zerbröseln - harte Ränder entfernen. Nach und nach das Frosting hinzufügen und verkneten, bis eine gut formbare Masse entsteht. Eventuell etwas Frosting übrig lassen wenn nötig. Der Teig soll am Ende in Etwa die Konsistenz von Vanillekipferlteig haben... ;)
In Plastikfolie gewickelt für einige Stunden im Kühlschrank kühlen bevor man Cake Pops daraus macht!

Für die Pops Kugeln oder andere Formen auf Lollistiele stecken und diese in Schokolade oder Candy Melts tunken - nach Lust und Laune mit Glitter, Streusel oder anderen Süßigkeiten verzieren!
Im Kühlschrank bleiben die Pops für mindestens eine Woche problemlos frisch und saftig - über längere Erfahrungen verfüge ich leider nicht, aber durch die Haltbarkeit eignen sie sich auch als kleine Aufmerksamkeit bei Weihnachtsbesuchen! :)



Sonntag, 25. November 2012

Nougatcreme-Torte mit Haselnüssen

Die Torte, besser gesagt das Törtchen, für den heutigen Kaffeeklatsch mit Freundinnen, ist ein Rezept aus der Novemberausgabe der "frisch gekocht". Ich liebe das Billa-Magazin, weil so oft tolle Rezepte und Ideen drin sind - und für diese Torte wollte ich unbedingt auch einmal Gelegenheit haben!


Das Rezept:

(1 Torte mit 18cm Durchmesser)
70g Butter
100g Universalmehl
150g geriebene Haselnüsse
7 Eier
100g feinster Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker

80g Kristallzucker
50ml Wasser
50ml Rum

Creme:
400g Nuss-Nougat
250g Mascarpone
200ml Schlagobers

Haselnüsse:
300g Haselnusskerne (ich habe nur 200g verwendet, da ich 300g zuviel finde bei dieser Tortengröße)
80g Kristallzucker

Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze aufschäumen und bräunen, bis sie nussig duftet - dabei lieber zuwenig Hitze verwenden, damit sie nicht anbrennt! Achtung: das kann wirklich schnell passieren beim ersten Mal, da sich zuerst länger nichts tut und die Butter dann plötzlich braun wird!
Den Topf kurz in kaltes Wasser stellen und abkühlen lassen.

Die Eier schaumig schlagen, den Zucker und den Vanillezucker hinzufügen und die Masse weitere 3-5 Minuten schlagen. Das Mehl mit den geriebenen Haselnüssen vermischen.und mit der braunen Butter schnell unterziehen (mit einem Teigschaber).



Den Teig in eine 18er Form füllen (im Originalrezept steht 20cm - man kann also bedenkenlos 18cm oder 2 cm Formen verwenden!) und bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen. Die Torte danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen!

Aus den 80g Zucker und 50ml Wasser einen Sirup kochen (das Wasser aufkochen und den Zucker darin auflösen) und abkühlen lassen, den Rum hinzufügen.

Den Tortenboden dreimal durchschneiden und mit dem Rum-Sirup beträufeln, damit die Torte schön saftig wird!

Die Nuss-Nougatmasse über Wasserdampf schmelzen, vom Herd nehmen und den Mascarpone unterrühren bis es eine glatte Masse ist. Das Schlagobers steif schlagen und portionsweise unterheben.

Den untersten Tortenboden auf einen Kuchenteller oder eine Kuchenplatte legen und einen Tortenring darumstellen. Etwa 1/5 der Nougatcreme darauf verteilen und dann den nächsten Boden aufsetzen und das ganze zweimal wiederholen. Danach sollte die Torte erst mal für mindestens eine Stunde kühl gestellt werden. Die restliche Nougatcreme bei Zimmertemperatur auf die Seite stellen.

Die Haselnüsse (ganze Haselnüsse!) auf einem Backblech verteilen und auf mittlerer Schiene für eine Viertelstunde rösten bis sie goldbraun sind. Das Backrohr ausschalten und die Nüsse in ein Geschirrtuch schlagen, mit dem man dann die Schalen abreiben kann. Die Haselnüsse danach zum warm halten wieder ins Rohr geben.
Wenn man fertig geröstete und geschälte Nüsse kauft, muss man diese vor dem karamellisieren zumindest erwärmen, damit das Karamell nicht zu schnell abkühlt!

Den Zucker vorsichtig karamellisieren lassen und die heißen Haselnüsse damit überziehen. Die karamelisierten Nüsse auf Backpapier verteilen und auskühlen lassen. Am besten holt ihr euch für das karamellisieren Tipps aus dem Internet. Ich habe den Zucker einfach in einem mittelgroßen zerlassen - mit einem Gasherd kann man die Temperatur unglaublich gut steuern und da verbrennt auch nichts. Trotzdem geht es zwischen "Zucker wird flüssig" und "Zucker wird Karamell" sehr schnell und man muss aufpassen - auf keinen Fall den Topf allein am Herd lassen...
Die Torte mit der restlichen Nougatcreme einstreichen (das darf bei dieser Torte wunderbar ungleichmäßig sein - dann sieht man auf den ersten Blick wie cremig die Nougatmasse ist!) und dann mit dfen karamellisierten Haselnüssen garnieren. Wenn die Torte bei Zimmertemperatur steht, bleibt der Karamell knackig - im Kühlschrank verliert der Karamell seine Knackigkeit (aber nicht wegen ein paar Stunden!)
Das schneiden der Torte ging übrigens überraschend gut - ich hätte gedacht, dass es wegen der Haselnüsse keinen schönen Anschnitt geben würde - war aber überhaupt nicht so!

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PS: Ich habe extra im Duden nachgeschaut, ob es "der Karamell" oder "das Karamell" heißt - beides ist richtig, also bleibt es bei mir ein maskulines Substantiv... ;)

Montag, 19. November 2012

Haferflocken-Muffins mit Zuckerguss


Nachdem Christina von "Delicious Sweet Things" mir ja zwei wunderbare Backbücher geschickt hat, musste ich natürlich vor allem das Muffin-Grundrezept am Wochenende ausprobieren - und was soll ich sagen? Genial! Seht selbst, wie schön rund diese Muffins wurden! Ich bin begeistert - auch vom Geschmack! Und die Arbeitkolleginnen meines Mannes waren es auch... ;)



Das Rezept:
(10 Stk. wenn man die Förmchen sehr voll macht)
180g Universalmehl
100g feinblättrige Haferflocken (Man kann aber anstatt der Haferflocken auch einfach Mehl nehmen wenn man Haferflocken nicht mag!)
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
120g feinster Zucker
2 große Freilandeier
250ml Milch
6 EL Speiseöl (kein Olivenöl!)
1 TL Vanilleextrakt

Für den Zuckerguss:
80g Staubzucker
1 EL Zitronensaft



Die Eier müssen leicht verquirrelt werden (einfach mit einem Schneebesen - der Mixer ist nicht nötig!), danach die anderen flüssigen Zutaten hinzufügen und etwas umrühren.
Die trockenen Zutaten miteinander versieben und zusammen in die Schüssel mit den Flüssigkeiten geben, kurz vermischen - nicht zu intensiv rühren, es reicht wenn die Zutaten alle schön feucht werden. Kleine Klümpchen stören nicht, falls sie überhaupt entstehen!


Muffinförmchen bis fast ganz oben mit dem Teig füllen, damit es wirklich Muffins werden, mit einem schönen Hügel! Bei 200° (Ober-/Unterhitze) für 20 Minuten backen, danach zuerst 5 Minuten im Muffinblech und anschließend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Für den Zuckerguss einfach den Staubzucker mit Zitronensaft vermischen und den Zuckerguss mit einem Löffel auf die Muffins geben. Nach Belieben mit Zuckerstreusel oder anderen Süßigkeiten verzieren.

Danke, für das tolle Rezeptbuch, Christina! Sobald ich die Rezepte intus habe, werde ich sie auch an eine/n anderen Blogger/in weitergeben! :)

Das Rezept als PDF

Samstag, 17. November 2012

Geschenke, Geschenke

Wow - nach der großen Freude über die Backbücher gestern (ich werde dieses Wochenende definitiv noch ein Rezept daraus ausprobieren!), hatte ich heute nochmal Grund für doppelte Freude. Auf dem Postamt lagen zwei weitere Packerl für mich bereit: ein Geschenk von Dr. Oetker als eine der ersten 100 Abonnenten der Food Heaven Serie - und eine liebe Überraschung von Martina aus der Steiermark, einem neuen Mitglied der Backwahn-Sekte (noch ohne Blog, aber das könnte sich ja noch irgendwann ändern... ;) ).

Das Dr. Oetker Überraschungspaket:




Und tolle Keksstempel von Martina - perfekt vom Zeitpunkt her, denn es naht die Weihnachtskeksbackjahreszeit! :)

 

Vielen Dank an Christine, Martina und Food Heaven/Dr. Oetker - dieses Wochenende hab ich aber wirklich toll abgesahnt wenn ich das so sagen darf! :)
Jetzt muss ich mir aber wirklich überlegen, mit welchem Rezept ich mich hier auf dem Blog jetzt "erkenntlich" zeige - ich wär ja soooo in Backlaune, aber zuerst steht noch ein kleiner Ausflug mit meinem Fotokurs auf dem Plan... Danach soll die Küche sich schon mal vorbereiten - Tanja is in the House und es darf gebacken werden!

Freitag, 16. November 2012

Geschenk von Delicious Sweet Things

Wahnsinn - ich freu mich so! Christina, die den Blog "Delicious Sweet Things" ins Leben gerufen hat, hat mir erst letzte Woche angeboten mir ein Backbuch zu schicken - und heute fand ich in meinem Postfach ein Packerl mit sogar 2 Rezeptbüchern drin vor! Ich hab soooo eine Freude damit - vielen Dank nach Salzburg!!! :)



Und schaut bitte mal bei ihr auf den Blog - ich verspreche es lohnt sich!
"Delicious Sweet Things"

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Sonntag, 11. November 2012

Himbeer-Schoko-Muffins

Wenn ich schon Küchenunterstützung in Form meines Neffen und meiner jüngeren Nichte bekomme, dann läuft der Ofen natürlich regelrecht heiß! Heute hat Matthias sich Himbeer-Schoko-Muffins gewünscht, und die beiden "mussten" sie dann natürlich selbst machen. Ich sag nur: die Backgene beschränken sich nicht nur auf meine Generation! ;)
Das Rezept stammt in abgewandelter Form von der Bloggerin Melli bzw. ihrem Blog Tomateninsel - schaut mal rein, es lohnt sich! :)


Das Rezept:
(12 Stück)
2 Eier
180 ml Joghurt/Fruchtjoghurt (Himbeer)
150 g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
80g Butter (weich)
200g Universalmehl
1 gehäufter TL Backpulver
1 Prise Salz
50g gehackte Zartbitterschokolade
50g gehackte weiße Schokolade
36 Himbeeren


Die Eier mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt schön schaumig rühren, das Joghurt und die weiche Butter unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz verrühren und ebenfalls unter die Eimasse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade unterheben.

Den Teig zur Hälfte in die Förmchen füllen und je 3 Himbeeren (um dies Jahreszeit TK-Beeren) in die Förmchen stecken, danach die zweite Hälfte des Teiges darüber verteilen.







Bei 180° für 25 Minuten im vorgeheizeten Backrohr backen - alternativ im nicht-vorgeheizten Rohr bei 170° für 30 Minuten backen, damit sie noch ein wenig besser in die Höhe gehen (ich hatte das lediglich vergessen, weil der Computer mit dem Rezept leider nicht in der Küche stand...).
Die Testesser sind vom Ergebnis auf alle Fälle begeistert, und die Zubereitung war wirklich kinderleicht!



Samstag, 10. November 2012

Feuerwehrmann


Heute hat der kleine Ivan seinen 5. Geburtstag, und seine Mama hat mich gefragt, ob ich für den Nachwuchsherzensbrecher eine Torte machen würde. Und wer kann schon großen Augen widerstehen, die sich ein Feuerwehrthema als Torte wünschen?










Mit Hilfe meines Neffen, der mich als Feuerwehr-Fachmann in Sachen "das geht, aber das ist komplett unrealistisch!" beraten und fleißig Steine und Felsen gebaut hat, und meiner kleinen Nichte, die für den rußgeschwärzten Kies und den Hydranten verantwortlich ist, entstand eine Torte, die hoffentlich große Geburstagskinderaugen leuchten lassen wird heute Nachmittag! :)










Happy Birthday, Ivan! Feier schön und lass dir die Torte schmecken!
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Dienstag, 6. November 2012

Mandelmuffins



 
Kürzlich kam mein Mann von seinem wöchentlichen Stammtisch und brachte mir zwei Stück wunderbaren Nusskuchen mit - dieses Rezept habe ich der Bäckerin dann entlockt um es heute in Mandelmuffins umzuwandeln. Man kann es sicher noch optimieren, aber ich habe bei Muffins immer das Problem, dass sie nicht so schön hoch gehen wie gekaufte Exemplare. Geschmacklich sind sie aber top - und mehr Backpulver muss einfach nicht sein.
Falls jemand den ultimativen Tipp für mich hat, bin ich aber für Ratschläge dankbar! :)
Oder aber ihr macht daraus Cupcakes mit einem schönen Topping!


Das Rezept:
(14 Stk. Muffins oder ca. 20 Cupcake-Sponges oder 1 Blech)
4 Eier
1 Becher Sauerrahm
1/2 Becher Öl
1 Becher Zucker
1 Becher geriebene Mandeln (oder andere Nüsse!)
1 Becher Trinkkakaopulver
1 1/2 Becher Mehl
1 Pkg. Backpulver



Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, bis es eine helle Masse ist. Sauerrahm und Öl hinzufügen und alles gut mixen. Die Mandeln und den Trinkkakao unterrühren, danach das mit dem Backpulver versiebte Mehl hinzufügen. Den Teig glattrühren und in Muffinförmchen füllen oder auf ein Blech streichen - man kann daraus auch einen tollen Kuchen machen, indem man ihn auf einem Blech bäckt und mit Marmelade bestreicht. Eventuell noch Schokoglasur darüber und fertig!






Für Muffins oder Cupcakes kann man die befüllten Förmchen nach Belieben noch mit Mandelplättchen bestreuen. Bei 180° Ober-/Unterhitze (160° Heißluft) für ca. 25 Minuten backen.
 
 

Sonntag, 4. November 2012

Arme Striezel-Ritter

Da unser Allerheiligenstriezel mittlerweile 4 Tage alt war, und im Gegensatz zu gekauften Germstriezeln keine Weichmacher enthält, habe ich mir heute morgen überlegt den trockenen Striezel doch sinnvoll zu verwerten und daraus French Toast zu machen - oder wie wir sagen: arme Ritter.


Das Rezept:
(4 Stück)
4 dicke Scheiben Striezel (oder Toastbrot)
200ml Milch
2 EL Schlagobers
3 EL Zucker
2 EL Zimt
2 Freilandeier
ev. 1 Spritzer Rum
Butter zum Herausbacken
Ahornsirup

Eier, Milch, Schlagobers und Rum (oder nach Belieben auch Vanilleextrakt) verrühren, Zimt und Zucker vermischen und 2/3 davon in die Eimasse geben.





In einer großen Pfanne etwas Butter langsam erhitzen. Eine Scheibe Striezel in die Ei-Milch-Masse legen, jede Seite für ca. 5 Sekunden. Den getränkten Striezel in die Pfanne legen und mit Zimt und Zucker (daher lässt man zuerst 1/3 davon übrig) bestreuen.
Wenn die Unterseite schön Goldbraun ist wenden und die andere Seite auch noch mit Zimt und Zucker bestreuen. Aus der Pfanne nehmen sobald auch die zweite Seite eine schöne Farbe hat.

Die armen Striezel-Ritter mit Ahornsirup übergießen und gleich essen. Alternativ passt dazu auch ein schöner Obstsalat, oder Marmelade, oder Staubzucker,... Im Grunde sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt! :)

Samstag, 3. November 2012

Ladies in Red & Men in Black


Kürzlich erzählte mir eine Freundin von der 30er Feier ihrer Schwester und ihres Schwagers, und ich bot an ein Torte zu machen, passend zum Motto "Ladies in Red & Men in Black". Etwas, wofür ich einige Ideen hatte, was ich aber gestern und heute bitter bereuen sollte. Seit meiner allerersten Motivtorte ging nie wieder so viel schief wie heute. Es fing schon damit an, dass ich keinen schwarzen Fondant bekam - und weißen Fondant bekommt man nicht schwarz in einer Menge, wie ich sie gebraucht hätte. Anmalen wäre eine Alternative gewesen, allerdings ist das nicht meine bevorzugte Methode.



Meine eigentliche Idee war eine rote Torte mit goldenem Reißverschluß, der offen ist und die zweite, schwarze Hälfte der Torte zeigt. Darauf ein roter Damenschuh und schwarze Sonnenbrillen. Zuerst hat alles gut geklappt, doch der Damenschuh wollte trotz großer Mengen CMC nicht trocknen und die Sonnenbrille zerbrach heute morgen-

Also musste schnell eine Alternative her - und was tut man, wenn man nur noch wenig Zeit hat: man sucht in der "Tortenbibel" (dem Buch von Betty) nach einer halbwegs brauchbaren Alternative.
Allerdings gingen die Probleme weiter, und mein Plan die Torte einfach Rot einzudecken funktionierte auch nicht, da der Fondant jedesmal einen Riss bekam, sobald ich ihn über die Torte legen wollte. Also habe ich sie oben mit einem Rest von Schwarz und rundum in Rot eingedeckt. Natürlich, passend zum Tagesverlauf, ließen die Seiten sich nicht glätten und die Torte hat genug Falten für eine 90er Feier... *seufz*


Und als hätten die Probleme mit der Deko nicht gereicht, musste ich die Tortenböden heute morgen nochmal backen. Eigentlich war das Innenleben Rot-Schwarz-gestreift geplant, aber als ich die Kuchen gestern aufschnitt, waren diese wie Gummi - und so etwas geht bei mir nicht außer Haus! Mißlungene Deko muss ich akzeptieren - aber wenigstens geschmacklich MUSS eine Torte in Ordnung sein!
Ein paar Fotos vom Unglückswerk habe ich gemacht - aber glücklich bin ich damit nicht. Wenn ich mir dieses Ergebnis ansehe, frage ich mich, wie ich guten Gewissens einen Tortenkurs leiten kann.





Das ist jetzt kein "fishing for compliments" - ich bin wirklich höchst unzufrieden. Hätte ich die Torte im März oder April gemacht, ok - aber mittlerweile mache ich es seit über einem halben Jahr und da gehen solche Ergebnisse eigentlich gar nicht! Aber gut - wenigstens seht ihr, dass auch mir nicht immer alles gelingt! ;)

Sonntag, 28. Oktober 2012

Mascarponekekse mit Himbeermarmelade


Letzte Nacht hat es zum ersten Mal in der Saison geschneit (gut, es waren nur 2mm - aber wir Wiener nehmen das trotzdem als Schneefall zur Kenntnis! *g*) - und was passt besser zu den ersten Wintermomenten  als Teegebäck.
Von vielen immer nur "Weihnachtskekse" genannt, sehe ich Kekse als ganzjährige Leckerei - aber wenn es draußen kalt ist, macht ein heißer Backofen einfach alles noch viel schöner... :)
Das Rezept stammt aus einer der unzähligen Backzeitschriften, die ich immer kaufe - ich bin mir aber nicht sicher aus welcher! Es könnte die LECKER Bakery gewesen sein... Oder die Baking Heaven... Oder das frisch gekocht Magazin...


Das Rezept:

75g kalte Butter
75g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250g Mehl
100g Mascarpone
1 mittelgroßes Ei
Himbeermarmelade und Staubzucker


Aus der gewürfelten Butter, dem Zucker und dem Vanillezucker, dem Mehl, dem Mascarpone und dem Ei in der Küchenmaschine mit dem Knethaken und danach mit den Händen schnell einen glatten Teig kneten. Diesen in Folie gewickelt für ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf ein wenig Mehl auf 2-3mm Dicke ausrollen und Kekse ausstechen. Bei der Hälfte dieser Kekse kann man noch kleine Kreise oder Herzchen oder auch Sterne ausstechen. Die Teigreste werden immer wieder zusammengeknetet und neu ausgerollt... ;)

Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 175° Heißluft (200° Ober-/Unterhitze) für ca. 8 Minuten backen. Ganz genau kann ich es euch nicht sagen, da es sehr vom Ofen und der Dicke der Kekse abhängt. Einfach mal nach 5 Minuten nachsehen und dann entscheiden wie lange ihr sie backen wollt! Die Kekse immer nur auf einem Blech (also nicht mehrere gleichzeitig) backen, damit sie gleichmäßiger werden... Manche Öfen lassen mehrere zu - meiner nicht!

Die abgekühlten Kekse auf der Oberseite in Staubzucker (=Puderzucker für unsere deutschen Nachbarn) drücken und ein wenig abklopfen. Die unbezuckerte Seite der Kekse ohne Herzchen mit Marmelade bestreichen (Kann auch jede andere Marmelade sein! Ich empfehle aus optischen Gründen rote Marmeladen zu bevorzugen... Wenn sie zu fest ist, einfach die Marmelade in der Mikro etwas erwärmen!) und dann einen Keks mit Herz draufsetzen. Nach Belieben nochmals mit Staubzucker bestreuen und zu einem heißen Getränk genießen!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Toffee-Karamell-Cupcakes


Schon lange suche ich nach neuen Rezepten für Toppings, da auch das schönste Topfen-Mascarpone-Topping irgendwann langweilig wird. Buttercremes liegen mir eigentlich nicht so ganz, aber in diesem Fall ist die Creme eher ein Karamellmousse und die Butter kommt nicht stark in den Vordergrund. Diättauglich sind diese Küchlein ganz sicher nicht - aber sie schmecken hervorragend! ;P



Das Rezept:
(12 Stück)
2 Eier
200g Zucker
115g Butter
2 TL Vanilleextrakt
120g Mehl
40g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/8l Espresso
nach Belieben kann man klein gehackte Toffee-Stückchen hinzufügen

Das Topping:
5 Eiklar
125g Karamellsauce
1 Prise Salz
350g Zucker
400g Butter



Die Eier mit dem Zucker, dem Vanilleextrakt und der Butter schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao versieben und unterrühren. Den Espresso nach und nach unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Die Cupcakeförmchen nicht ganz füllen und bei 160° Umluft (oder 180° Ober-/Unterhitze) für ca. 25 Minuten backen.


Für das Topping das Eiklar mit dem Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Nach einiger Zeit wegnehmen und kühl weiterschlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Die Butter nach und nach in kleinen Stückchen dazurühren und die Masse mit einer Prise Salz würzen. Kurz vor dem Ende die Karamellsauce unterrühren.











Die Creme auf die vollständig ausgekühlten Sponges aufdressieren - sollten diese noch warm sein, zerläuft das Topping! Dasselbe passiert, wenn man die Mengen nicht einhält - meine waren viel zu weich, aber wirklich ausgesprochen guuuuut! Mit Toffeestückchen oder Schokosauce garniert servieren!

Mein persönliches Fazit: ich trinke selten Kaffee, aber die Kaffeenote in diesen Cupcakes ist angenehm und er macht die Sponges schön saftig. Das Topping schmeckt wie diese Milchkaramellen mit der Kuh drauf - nur cremig... Die Kombination ist unschlagbar und ich überlege gerade, ob das die besten Cupcakes sind, die ich je gemacht habe!




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