Donnerstag, 28. Juni 2012

Karottenkuchen

Am Wochenende ist es wieder Zeit für zwei Geburtstagstorten - die Gelegenheit nütze ich doch gleich für ein neues Rezept. Karottenkuchen ist normalerweise nicht mein absoluter Favorit, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren! Es duftet auf alle Fälle wunderbar und saftig sind diese Torten auch immer!

Woher ich das Rezept habe, kann ich leider nicht mehr sagen (könnte von chefkoch.de stammen) - kann auch sein, dass ich mehrere Rezepte kombiniert habe.

Das Rezept:

250g Karotten
1 Bio-Zitrone
6 Eier
250g brauner Zucker
80g Mehl
300g geriebene Mandeln (ungeschält)
2 TL Natron (statt dessen kann man auch 4 TL Backpulver verwenden)
1 Brise Salz
1 TL Zimt

Die Karotten schälen und raspeln (wenn man kleine Karottenstückchen nach dem Backen sehen soll, sollte man sie eher grob reiben). Die Schale der Zitrone fein abreiben - man kann auch fertige Zitronenzesten verwenden wenn keine geeignete Biozitrone zur Hand ist.
3 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, das Eigelb und die restlichen 3 Eier mit dem Zucker dickcremig aufschlagen.




Mehl, Mandeln, Natron, Salz und Zimt zusammensieben und gemeinsam mit der Zitronenschale unter die Eicreme rühren. Die Karottenraspel ebenfalls hinzufügen und zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.







Den Teig in eine gefettete, bemehlte Form füllen und ca. 40-45 min im Ofen backen (26er Form). Den Kuchen noch etwa 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen bei geöffneter Ofentür nachziehen lassen. Dann aus der Form nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.

Nach Belieben mit Zuckerglasur und Walnüssen verzieren.

Am besten 2-3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Marillen-Himbeer-Cupcakes

Letztens wollte ich ein Mitbringsel für Freunde backen, konnte mich aber nicht entscheiden ob ich lieber einen Obstkuchen oder Cupcakes machen möchte. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen kurzerhand mein schnelles Marillenkuchenrezept abzuwandeln und Cupcakes daraus zu zaubern.

Den Teig wie im Rezept beschrieben zubereiten (Marillen-Himbeer-Kuchen), klein geschnittene Marillenstückchen dazu - und ein Himbeertopping laut Mangotopping-Rezept.
Das Ergebnis waren sehr saftige Cupcakes - sicher nicht das letzte Mal, dass ich dieses Rezept auf diese Weise verarbeitet habe!

Freitag, 15. Juni 2012

Erdbeer-Mohn-Muffins

Heute hatte ich einfach unglaublich Lust mal wieder Muffins zu machen - konnte mich aber nicht entscheiden ob ich lieber etwas fruchtiges, oder Mohnmuffins möchte... Also habe ich kurzerhand zwei Rezepte miteinander vermischt und rausgekommen sind diese unglaublich leckeren Erdbeer-Mohn-Muffins.


Das Rezept dazu möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten - es ist auch nicht nötig sich sklavisch daran zu halten, da ich es wie gesagt selbst ein wenig abgewandelt habe und wer weiß ob es nicht noch viel besser ging! :-)

Das Rezept:

280g Mehl
3 EL Mohn (gemahlen)
1/2 TL Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
115g Butter
150g Kristallzucker
2 Eier
1 Pkg Zitronenzucker (oder geriebene frische Zitrone)
1 Pkg Vanillezucker
250g Joghurt (kann auch Erdbeerjoghurt sein)
250g Erdbeeren
60g Staubzucker
2 EL Zitronensaft

Mehl, Mohn, Salz, Backpulver und Natron miteinander versieben.
Butter und Zucker cremig schlagen, Eier dazumixen und das ganze rühren bis es eine sehr helle Masse wird. Dann Zitronenzucker, Vanillezucker und Joghurt hinzufügen.
Die Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und vorsichtig unter den Teig rühren.

Für Muffins kann man die Papierförmchen weiter füllen als für Cupcakes - ich mache sie fast ganz voll. Am liebsten erledige ich das mit einem Spritzsack, da ich es meist umständlich finde mit Löffeln. Aber das nur als Hinweis - das Ergebnis ist ohnehin das selbe!

Bei 180° ca. 25min backen. Nicht erschrecken - durch die Fruchtstückchen ist es schwerer zu sagen ob die Muffins fertig sind, aber nach spätestens 25min kann man davon ausgehen!

Im Zweifelsfall kann man einfach gleich einen Muffin schnappen und verkosten... Nur um auf der sicheren Seite zu sein! ;-)

Während des backens den Staubzucker mit dem Zitronensaft verrühren und die leicht überkühlten Muffins damit übergießen. Voilá!

Dienstag, 12. Juni 2012

Zuckerrosentorte

Nachdem ich eigentlich kein Fan von Zuckerrosen bin, war ich ehrlich gesagt vom Ergebnis meines ersten Versuchs durchaus angetan und habe beschlossen, diese gleich in einer kleinen Geburtstagstorte zu verarbeiten.




Eigentlich wollte ich noch eine Art Maiglöckchen dazumachen, oder das Design mit Gänseblümchen auflockern - aber so eine kleine Torte wirkt schnell überladen, vor allem in Hinblick auf die Randgestaltung.

Das Muster ist im Grunde wirklich schnell und einfach zu machen - man muss lediglich aufpassen den Fondant nicht zu dünn auszurollen, da man ihn sonst schnell durchschneidet anstatt ihn lediglich zu prägen.

Im ersten Schritt zeichne ich die Linien mit Hilfe eines Lineals oder Geodreiecks (mit dem Lineal ging es leichter ehrlich gesagt) und einem Rollcutter. Wie gesagt: nicht zu tief schneiden.

Danach vertiefe ich die Linien mit einem geeigneten Plastikwerkzeug. Je nachdem wie stark ich das Muster sichtbar haben möchte - das kann man ganz unterschiedlich gestalten.

Zum Abschluss stecke ich Zuckerperlen in jede "Linienkreuzung" - muss nicht sein, damit kommt das Muster aber besonders zur Geltung und ausserdem lenkt es von kleineren Fehlern ganz gut ab... ;-P

Mit einem weißen Satinband (an 4 Punkten mit Zuckerkleber fixiert) wirkt der Abschluss besonders edel.

Zwar gibt es Stimmen die sagen, man soll in einer Torte nichts verarbeiten, das nicht auch gegessen werden kann - aber ich denke ehrlich gesagt nicht, dass jemand das Band mitessen würde aus versehen. Ausserdem werden viele Modellierungen vor dem Anschnitt von der Torte genommen und in Modellierungen (grad bei Blumen) auch Drähte oder Zahnstocher zu Hilfe genommen - von daher lebe ich gut mit "meinen" Satinbändern... :-)
Danach noch ein paar der vorbereiteten Zuckerrosen aufgelegt und mit Zuckerkleber fixiert und fertig war dieses wirklich klassische Werk!
Gut, Rosenfan werde ich in diesem Leben wohl keiner mehr - aber ich bin auf das Ergebnis trotzdem sehr stolz und werde sicher nicht zum letzten Mal Rosen modelliert haben!

Samstag, 9. Juni 2012

Hello Kitty trifft Lightning McQueen

Für die Kinder eines guten Freundes habe ich diesmal eine gemeinsame Torte gemacht. Der Große ist natürlich, wie könnte es anders sein, ein Fan von Cars - und die Kleine ist ein echtes Mädchen und liebt Rosa und Hello Kitty. Nicht abwegig, aber eine richtig gute Vorlage habe ich nicht gefunden - die einzige die mir gefallen hätte, war mit meinem Grad an Können nicht umsetzbar. Auch muss ich gestehen, dass ich die letzten Tage teils echt Probleme mit dem Fondant hatte - mag wegen der hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit gewesen sein... Vielleicht war ich auch einfach nur zu ungeduldig...
So ganz zufrieden bin ich nicht - aber ich denke man muss sich damit auch nicht schämen! ;-)


Das Auto ist mir leider überhaupt nicht gelungen - ich hatte aber weder Zeit, noch Lust, es weiter zu probieren, da ich keine Ahnung hatte, wie ich auf ein besseres Ergebnis kommen soll. Wenn jemals wieder eine Cars-Torte gewünscht wird, muss ich mir etwas anderes überlegen... Dafür klappte die Hello Kitty weit besser als gedacht!

Die Torte ist eine Schoko-Schoko-Torte (der Teig eine Mischung aus Blitz-Schokokuchen und Wunderrezept - dazu ist sie gefüllt mit etwas Marillenmarmelade und aufgeschlagener Schokoganache), da ich eine Regenbogentorte aus Zeitgründen nicht geschafft habe...

Donnerstag, 7. Juni 2012

Tischlertorte

Diesmal wurde ich gebeten, doch für den Geburtstag eines ehemaligen Tischlers eine Torte zu machen - dank der Tortentante (ein Blog der jede Menge Inspiration liefert - daher werdet ihr diesen Namen hier immer mal wieder lesen!) war dies nicht schwierig und ich wusste schnell was zu tun ist. Leider hatte ich beim Eindecken Probleme mit dem Fondant und er wurde brüchig - dank des Designs finde ich dies aber ausnahmsweise nicht wirklich störend. Eigentlich gibt das der Torte sogar einen gewissen Charme!


Ich mache meine Torten gerne auf zwei Tage aufgeteilt - die Deko beginne ich teilweise noch einen Tag früher zu machen (die Elfe damals mehrere Tage davor), einfach um keinen Stress zu bekommen und im Notfall, wenns gar nicht klappt, einen Alternativplan schmieden zu können.

Diesmal begann ich also mit dem Holz! Ich knetete etwas "Chestnut" (Gelfarbe) in ein Stück Fondant, drehte ihn ein wenig (als ob man ein nasses Tuch auswringt) und versuchte dann gleich mal den Holzstiel für den Hammer zu machen. Nach einer kleinen weiteren Knetrunde hatte ich dann die für mich perfekte Struktur.
Den Hammerkopf habe ich mir aus schwarzem Marzipan ausgeschnitten - dadurch hatte auch der den gewünschten effekt.
Als drittes habe ich dann die Bretter geformt. Den Rest des marmorierten Marzipans verknetet, ausgerollt, und mit der Struktur versehen. Danach habe ich die Bretter in unterschiedliche Längen geschnitten und mit verdünnter Gelfarbe (ich kaufe dafür die Minifläschen Wodka, die es immer an den Supermarktkassen gibt) in Chestnut und Dunkelbraun bemalt um die Struktur weiter hervorzuheben.



Am nächsten Tag begann ich mit dem Sägeblatt und den Nägeln. Dafür habe ich mir einfach ein Sägeblatt ausgedruckt in der gewünschten Größe und das als Schablone verwendet.
Da ich von meiner Segeltorte noch blauen Fondant übrig hatte, habe ich einfach diesen verwendet - er wurde danach sowieso noch mit silberner Lebensmittelfarbe bepinselt, und diese ist deckend.
Die Nägel habe ich auch aus Fondant geformt, aber entweder war der Fondant zu weich oder ich ungeschickt - es wurden recht verbogene Nägel. Aber gut - auch das passt irgendwie zu dieser Torte! ;-)



Und natürlich habe ich die Torte gebacken, damit diese in Ruhe über Nacht durchkühlen kann! Ich habe mich für eine Blitzschokotorte entschieden - das Rezept findet ihr ganz unten! Auch die Schokoganache bereite ich gerne am Vorabend vor...
Am zweiten Tage habe ich als erstes die Torte gefüllt, mit einer Creme aus Mascarpone, geschlagenem Obers, Zucker, Zitronensaft, Rum und Gelatine. Mengenangaben habe ich keine, da ich das gerne nach Gefühl mache... Solang man die Gelatinemenge an die verwendete Flüssigkeit anpasst und die Creme nach dem anrühren gut schmeckt, kann eigentlich nichts schiefgehen!
Die Torte habe ich dann mit der Ringmethode vorbereitet, wobei ich sie gerne zuerst zweimal durchschneite und dann erst den Ring mache, um zwei Cremeschichten machen zu können. Ich finde das beim Anschnitt optisch ansprechender und flexibler wenn ich sie fülle. Kommt aber auf die Füllung an, denn es gibt Füllungen, für die finde ich eine dickere Schicht besser - das muss also jeder für sich entscheiden.
Die vorbereiteten Böden habe ich dann mit Weichselmarmelade bestrichen, mit abgetropften Weichseln belegt und danach die Creme aufgestrichen. Das Ganze wie gesagt zweimal.

Danach habe ich die Torte in den Kühlschrank verfrachtet, damit die Creme fest werden kann. Als das der Fall war, habe ich sie mit Schokoganache bestrichen und nochmal kalt gestellt. Danach habe ich die braunen Fondantreste mit weiterem Fondant verknetet und Braun gefärbt. Wie eingangs erwähnt wurde er mir etwas brüchig - aber für diese Torte war das nicht schlimm!
Die vorbereitete Deko habe ich mit Zuckerkleber (CMC  und Wasser) angebracht, zuerst die Bretter (absichtlich nicht ganz gerade und gleichmäßig), danach den Hammer und die Nägel. Als letztes das Sägeblatt, das überraschend festen Halt hat, trotz der zwei nicht allzu großen Klebeflächen. Es hat geholfen die Verbindungsstellen ein wenig in den Eindeckfondant zu drücken. Den Abschluss bildeten dann die Sägespäne aus Butterkekskrümel.




Das Rezept:
(gefunden auf chefkoch.de)

Blitzschokotorte
200g weiche Butter
300g Zucker
8 Eier
200g Schokolade (weich)
100g glattes Mehl
1 Pkg Backpulver
4 Pdk Puddingpulver (Schokolade)

Butter, Zucker, Eier und Schokolade in einer Schüssel verrühren. Mehl, Backpulver und Puddingpulver versieben und dazugeben. Alles gut durchrühren.
In einer 26er Tortenform bei 170° ca. 60-70 Minuten backen.

Sonntag, 3. Juni 2012

Marillen-Himbeer-Kuchen

Ich bin ja ein ganz besonderer Fan von Blechkuchen - vor allem wenn es sich um Obstkuchen handelt! Torten sind schön und gut, aber ein Kuchen nach Omas Rezept ist einfach mit nichts zu vergleichen. Na gut, nicht nach den Rezepten meiner kürzlich von uns gegangenen Oma, denn die hatte ihre Qualitäten sicher nicht in der Küche (meine andere Oma schon, aber an die kann ich mich nicht ganz so gut erinnern)... Aber irgendeine Oma hat sicher die besten Rezepte - und meine hat immerhin Kuchen für ihr Leben gern gegessen! <3 Eine Leidenschaft, die wir auf alle Fälle geteilt haben - genauso wie das eine oder andere Stück Kuchen! :-)

Einer meiner Favoriten ist Marillenkuchen - zur Beerensaison gerne mit Himbeeren oder Erdbeeren gemischt! Dieses Rezept hat mir meine Mama gegeben - von wem es ursprünglich stammt lässt sich nicht mehr nachvollziehen...

Das Rezept:

1 Becher Joghurt (Naturjoghurt)
1 Becher Zucker (oder etwas weniger)
2 Becher Mehl
3/4 Becher Öl
4 Eier
1 Pkg Vanillezucker
1 Pkg Backpulver
ca. 1/2 kg Marillen
Himbeeren/Erdbeeren/... nach belieben

Dotter, Joghurt, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Öl einlaufen lassen.
Mehl und Backpulver versieben und unterrühren Schnee einheben.
Auf ein Blech (mit Backpapier) streichen und recht eng mit Obst belegen. Bei 180° ca. 30min backen (abhängig von Blechgröße und Ofen)

Diesen Kuchen kann man natürlich auch mit jedem anderen Obst der saison machen - im Herbst bieten Zwetschken und Äpfel sich an... ich persönlich bevorzuge nicht zu süßes Obst, da der Teig selbst sehr süß ist!

Samstag, 2. Juni 2012

Schiff Ahoi!

Endlich hatte ich eine Gelegenheit, erstmals eine Torte frei nach einer "Planet Cake" Vorlage umzusetzen. Ich entschied mit für "Schiff Ahoi!" - passend zum Geburtstag eines Hobbyseglers.


Das Innenleben der Torte war das gleiche wie bei der Tauftorte: Wunderrezept mit Orangensaft, zwei Schichten Erdbeer-Joghurt-Creme.

Tauftorte und Erdbeercupcakes

Kürzlich wurde ich von einer lieben Bekannten gefragt, ob ich ihr für die Taufe ihres süßen Patenkindes eine Torte machen könnte.
Als ich die Gästeanzahl erfuhr, bot ich an eine Torte mit passenden Cupcakes für das Fest zu machen. Nachdem die Jahreszeit perfekt für Beerentorten ist, und eine helle Torte mit Früchten auf dem Wunschzettel stand, habe ich diesen Wunsch sehr gerne erfüllt!

Es wurde im Endeffekt eine Torte nach dem Wunderrezept, nach der Ringmethode mit zwei Schichten Erdbeer-Joghurtcreme gefüllt (die Boden darunter mit Erdbeermarmelade bestrichen und mit Erdbeerscheiben belegt), und unter dem Fondant mit Zartbitterganache bestrichen.





Dazu gab es passende Erdbeercupcakes. Für die Erdbeer-Mascarpone-Creme habe ich frische Erdbeeren mit etwas Zucker eingekocht (sonst wäre zuviel Flüssigkeit dabei) und wie das Mangotopping zubereitet. Dazu die passenden Fondant-Schmetterlinge mit essbarem Glitter gezaubert...

Schmetterlinge auf Pina Colada

Weil ich meinen neuen essbaren Glitter ausprobieren wollte und wir ohnehin Freunde meines Mannes eingeladen habe, habe ich die Gelegenheit genützt das Wunderrezept abzuwandeln und eine art Pina Colada Torte zu machen...

Das Rezept:

Teig
4 Eier
200g Zucker
100ml Kokosmilch
100m Ananassaft
200ml Öl
300g Mehl
etwas Kokosflocken

Man könnte auch weniger Öl und mehr Kokosmilch nehmen, da diese recht fett ist - einfach ausprobieren!
Wie das Wunderrezept sonst auch bei 180° ca. 1h backen - abhängig von Ofen und Backform natürlich! Ich backe meine Torten gerne auch auf zweimal - damit kein "Hubbel" in der Mitte entsteht und weil es leichter ist Böden weniger oft auseinander zu schneiden und so trotzdem viele Schichten zu haben...

Creme:
Aus Ananassaft, Mascarpone, Zucker, Schlagobers (geschlagen), Rum und Gelatine eine Creme bereiten - richtiges Rezept habe ich dafür keines, da ich das einfach nach Gefühl mache...

Ich habe die Torte dann nach der "Ringmethode" vorbereitet und mit der Creme gefüllt, mit Zartbitterganache umhüllt und dann mit Rollfondant überzogen. Endlich habe ich meine Marke gewechselt - mit dem neuen Callebaut komme ich sehr viel besser zurecht als zuletzt mit dem Regalize. Angeblich sind die Temperaturen daran Schuld, aber ehrlich gesagt hatte ich noch eine ältere Packung Regalize zuhause, die sehr viel fester und besser zu verarbeiten war als die neue Rezeptur... Na ja, so hat halt jeder seine Vorlieben und ich nehme derzeit Rollfondant von Callebaut.

Rüschentorte

Kürzlich waren wir zu einer Geburtstagsfeier bei Freunden eingeladen, und das Geburtstagskind hat sich eine Torte von mir gewünscht. Nachdem ich ohnehin eine backen wollte, hat der Wunsch mich umso mehr gefreut und ich habe die Gelegenheit genützt ein Rezept aus dem "frisch gekocht"-Magazin (von Billa) auszuprobieren, samt der darin vorgestellten Deko!

Diese Torte war ein echtes Monster! Für 24 Personen gedacht, war es die erste Buttercremetorte die ich je gemacht habe. Die Böden waren aus einem Teig mit Amarenakirschen und wirklich sehr lecker!
Aber Buttercreme ist einfach nicht mein Favorit - obwohl diese wirklich einen großen Teil Vanillepudding enthielt und nicht nur aus Butter und Zucker war! Letzteres mag ich üüüüüberhaupt nicht und kommt mir definitiv auf keine Torte! Nicht, solang ich noch etwas zu sagen habe... ;-P

Royal Icing

Jeder, der schon mal versucht hat eine torte mit Royal Icing zu dekorieren weiß, dass die gute alte Eiweißspritzglasur wirklich ein Fall für sich ist. Ich verwende dafür Trockeneiweiß (Meringue Powder) und Puderzucker (aus dem Fachhandel - der ist feiner als der gute alte Staubzucker), denn nur damit kann ich auch wirklich feine Tüllen verwenden. Mit Staubzucker hat man bei feineren Tüllen eigentlich keine Chance, weil sie sich ständig verkleben...

Für meine ersten Versuche habe ich extra zwei kleine Törtchen gebacken. Eigentlich wollte ich sie mit Schokolade überziehen (wie eine Sachertorte) und dann auf die Schokolade Ornamente spritzen - leider klappte der Schokoüberzug nicht ganz wie geplant. Oben waren die Torten perfekt - aber die Ränder waren für meine Ansprüche nicht glatt genug!

Und weil ich oft nicht weiß wohin mit den ganzen Torten, hab ich meine Lieblingsnachbarn dazu genötigt eine davon zu nehmen. Trotz des nicht ganz gelungenen Versuchs sie mit Puddingcreme zu füllen (war noch zu flüssig und hat sich daher in den Teig vertschüsst), war das Ergebnis recht passabel finde ich.

Es waren zwei Blitz-Schokotorten (Rezept auf chefkoch.de entdeckt) mit Schokopuddingcreme.


Das Rezept:

Schokokuchen
200g Butter (weich)
300g Zucker
8 Eier
200g Schokolade (weich)
100g Mehl (glatt)
1 Pkg. Backpulver
4 Pkg. Puddingpulver (Schokolade)

Butter, Zucker, Eier und Schokolade verrühren, Mehl, Backpulver und Puddingpulver vermengen und darüber sieben.
Alles gut durchrühren, in eine 26iger Tortenform geben und bei 160° ca. 60 Minuten backen.

Für die Puddingcreme habe ich kein Rezept - da habe ich lediglich versucht den leicht überkühlten Pudding mit geschlagenem Schlagobers und etwas Gelatine zu einer Tortencreme zu verarbeiten. Geschmacklich war es sehr in Ordnung - nur die Optik war noch nicht ganz optimal...

Elfentorte

Begeistert von der Torte für meine Nichte, bat eine ehemalige Schulkollegin mich um eine Torte für den Geburtstag ihrer süßen Tochter. Um die Kindergartengruppe zu begeistern, und weil ich Torten ungern zweimal ganz gleich mache, habe ich die Regenbogenüberraschung um eine Elfe erweitert! Diesmal hatte die Torte aber keine weite Reise vor sich und daher habe ich sie mit einer Joghurtcreme gefüllt...


Trotz kleiner Schönheitsfehler, wie einem abgebrochenem Bein (deshalb sitzt der Schmetterling auf ihr - meine Operation hinterließ Narben...), war die Torte ein voller Erfog und ich mit meiner ersten Modellierung sehr zufrieden!

Milchmädchentorte mit Erdbeeren

Von diesem Rezept hatte ich erstmals auf torten-talk.de gehört - davon wurde geschwärmt ohne Ende und die Lobeshymnen nahmen beängstigende Ausmaße an. Weil ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nützte ich den Besuch der Lieblingsnachbarn als Anlaß auch einmal diese Torte zu versuchen - und das Ergebnis war überzeugend!

Ich habe 10 Böden gebacken - einer wurde gleich getestet und 9 wurden in der Torte verarbeitet.
Die Böden habe ich abwechselnd mit "normalem" Schlagobers und Erdbeersahne gefüllt und mit Erdbeerscheiben belegt. Danach musste die Torte erst mal 24 Stunden rasten und die Tortenböden die Sahne aufsaugen um dann ganz weich und saftig zu werden (direkt nach dem backen sind sie eher zäh und fest).




Das Rezept:

Tortenböden
1 Dose Kondensmilch (zB Milchmädchen)
2 Eier
200 gr Mehl
ca. 1/2 Pck. Backpulver
Eier mit Milch glattrühren, Mehl (mit Backpulver versiebt) unterheben.
Bleche mit Backpapier vorbereiten - Kreise vorzeichnen (bei 26cm werden es ca. 5 Böden - die Rezeptmenge kann man anpassen oder mehr Teig machen), ca. 2 EL Teig in diesem Kreis verstreichen (ja, das wird extrem dünn - das soll so sein). bei 200° ca. 5-6 min backen bis die Böden goldgelb sind. Inzwischen kann man bereits ein weiteres Blech vorbereiten! Unbedingt sofort das Backpapier abziehen bei den fertigen Böden - das Papier kann man dann auch gleich umdrehen und ein zweites Mal verwenden!

Barocktorte

Was einen sehr vor ein Problem stellen kann, sind Torten für Männer. Bei Frauen ist es einfacher - den meisten gefallen schlichte Torten, mit ein paar Blümchen drauf ist man da dabei! Oder Streifen... Oder Perlen... Torten sehen aber schnell feminin aus und passen dann nicht mehr für Männer. Ich habe es so gelöst, dass ich für den 45er eines "Tortenopfers" eine Barocktorte in Schwarz-Weiß gemacht habe. Das Ergebnis wirkte sehr edel und dürfte dem Geburtstagskind gefallen haben.

Unter der Deko war ein Schokokuchen aus dem Wunderrezept (einfach Kakao dazugemischt) und 3 Schichten Zartbitterganache.

Regenbogentorte

Nachdem ich meine Torten immer auf Facebook zeige (ich steh einfach auf "likes" - sorry!), hat mein Bruder angemerkt ich könnte doch zum Geburtstag meiner jüngsten Nichte auch etwas backen. Das backen war nicht das Problem - aber wie bringen wir die Torte 170km von Wien in die Steiermark... Dank unserer Cousins war das Problem aber schnell gelöst und Mimi bekam von mir einen rosa Mädchentraum mit einer Regenbogenüberraschung!

Das Rezept

Teig (das vielgerühmte Wunderrezept):
4 Eier
200g Zucker
200ml Flüssigkeit (schmeckt besonders gut mit Maracujasaft)
200ml Öl
300g Mehl
1 Pkg Backpulver

Einfach die Eier mit dem Zucker rühren bis die Masse fast Weiß ist, dann das Öl einfließen lassen. Wenn das verrührt ist, abwechselnd die Flüssigkeit und das Mehl (mit Backpulver versiebt) unterrühren.

Danach einfach den Teig in Schüsselchen aufteilen und mit Gelfarbe (in dem Fall habe ich fettlösliche Lebensmittelfarbe genommen - es geht aber auch mit normalen) färben und die Böden einzeln backen bei 180°. Je nach Größe und Dicke der Böden ist die Backzeit ca. 15-20min...

Gefüllt habe ich die Torte mit weißer Schokoganache - einfach weil die Torte auch einen langen Transport vor sich hatte. Normalerweise bin ich kein Fan davon, da mir persönlich weiße Schokoganache einfach viel zu süß ist...

Ingwer-Zitronen Cupcakes mit Mangotopping

Es müssen nicht immer Torten sein - ich probiere noch immer gerne Cupcakes aus. Das geht schnell und hat immer eine phänomenale Wirkung. Außerdem kann man fast gleich viel variieren wie bei Torten und sie lassen sich perfekt auch verschenken...
Das Rezept ist ein Sammelsurium von Joy of Baking - einer meiner Lieblingsquellen, wenns um amerikanische Klassiker wie Cupcakes oder Brownies geht!



Das Rezept:

Ingwer-Zitronen-Sponges
115g Butter (Zimmertemperatur)
130g Zucker (man kann ruhig etwas weniger nehmen und dafür ein paar Löffel Naturjoghurt einrühren)
3 große Eier
etwas Vanille (entweder echte oder Extrakt, oder einfach einen Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen)
Zesten von 1 großen Zitrone
gehackten Ingwer (Menge nach Belieben)
200g Universalmehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
60ml Milch

Zitronencreme (kann ruhig einen Tag vorher zubereitet werden, auch mehrere Tage vorher)
3 große Eier
80m frischen Zitronensaft (2-3 Früchte)
1 TL feine Zitronenzesten
150g Zucker
60g Butter (Raumtemperatur, in Stückchen)

Mangotopping (ist wie das Bananen-Topping - man kann die Früchte durch ca. 10 EL Fruchtpüree ersetzen und fast alle Früchte dafür verwenden, solang es nicht zu flüssig wird...)
500g Mascarino oder Mascarpone
ca. 300g Magertopfen
1-2 EL Zitronensaft
ca. 10 EL Mangopürree (aus der Dose - erhältlich beim Inder deines Vertrauens, oder mit reifen Früchten einfach selbst machen... unreife Früchte geben zuwenig Geschmack!)
Staubzucker nach Belieben


Zubereitung:

Zitronenfüllung (wird etwas viel von der Menge her - man könnte auch nur 2/3 davon machen...):
Eier über Wasserdampf mit Zucker und Zitronensaft aufschlagen, rühren bis die Mischung eine Creme wird (ca. wie Sauce Hollandaise). Vom Herd nehmen und sofort durch ein Sieb drücken. Die Butterstückchen einrühren und das ganze gleich abdecken und in den Kühlschrank stellen (abdecken mit Folie, die man direkt auf die Creme legt - damit sich keine Haut bilden kann).

Zitronen-Ingwer Teig:
Butter und Zucker glattrühren, Eier einzeln hinzufügen und gut untermixen. Vanille, Zitronenzesten und Ingwer einrühren.
Mehl, Backpulver und Salz miteinander versieben und abwechselnd mit der Milch auf 3 Mal in die Buttermasse rühren.
Man kann die Milch schon einen Tag vorher mit Ingwerscheiben versehen und das ganze ziehen lassen - oder die Vanille mit der Milch aufkochen... Achtung: abkühlen lassen, damit die Eimasse nicht stockt!
bei 180° Ober-/Unterhitze (oder 160° Umluft) ca. 25min backen.

Mango-Topping:
Mangopürree, Zitronensaft, Mascarino und Topfen mixen bis die Masse glatt ist - nach Belieben Staubzucker unterrühren.
Wenn die Cupcakes gebacken sind abkühlen lassen und danach mit einem Parisienneausstecher (die Dinger, mit denen man kleine Bällchen aus Melonen sticht) ein Loch herausheben. Dieses mit der Zitronencreme füllen und danach das Topping aufspritzen. Man kann die Cupcakes gut mit etwas Mangopürree (hat man ja meist sowieso noch übrig) und kleinen Mangokügelchen verzieren...

Blümchentorte

Wenn man vom Backwahn erfasst wird, bekommt man erst mal kaum genug davon Eier und Mehl zu Teigen zu verrühren und Torten zu zaubern... Dies ist eines meiner ersten Werke gewesen: eine Blümchentorte...

Darunter steckt eine Torte nach dem Wunderrezept mit einer Joghurtfüllung.

James Bond Geburtstagstorte


Nach dem Kurs war es an der Zeit eine Geburtstagstorte für meinen Mann zu machen. Geplant hatte ich eigentlich ein Mischpult samt Plattenspieler, aber nach dem mikrigen Tortenkursergebnis habe ich mich schlicht und ergreifend nicht getraut und umgeplant...

Das ergebnis war letzten Endes diese James-Bond-Torte für meinen James-Bond-Fan - und das DJ-Set bekommt er dann nächstes Jahr... ;-)

Meine erste Fondanttorte...
Ich liebe diese Art den Rand zu gestalten - einfach und wirkungsvoll!

Gefüllt habe ich sie mit Hilfe der "Ringmethode" - durch diese wird jede Füllung fondanttauglich.

Eierlikör-Schoko-Torte

Vor dem Tortendekokurs wollte ich dann zum ersten Mal seit gefühlten 100 Jahren eine Torte backen und bin über das Eierlikörkuchenrezept der Tortentante gestolpert. Gleichzeitig hat meine Mama mir von einer Eierlikörfüllung erzählt - dieses Rezept enthält also WIRKLICH ausgesprochen viel von dem Zeug... Am ersten Tag schmeckt es auch nur nach Alkohol - aber ab dem 2. Tag ist es ausgesprochen lecker!

Trotzdem: es ist nicht kindertauglich und man kann ruhig nur entweder oder verwenden - also den Teig anders füllen oder die Füllung zu einem alkoholfreien Teig verwenden... ;-)


Das Rezept:

Eierlikörkuchen
6 E ier
2 Pkg Vanillezucker
250g feinster Zucker (oder Staubzucker)
1/8l Öl
1/4l Eierlikör
250g Mehl
1 Pkg Backpulver

Die Eier mit dem Staubzucker und dem Vanillezucker einige Minuten rühren, bis eine sehr helle  Masse entstanden ist (Zucker ev. vorher sieben). Dann abwechselnd das Öl, den Eierlikör und das Mehl (mit dem Backpulver versiebt) einrühren.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen (ich hab eine 24er Springform benützt) und bei 170° ca 70-80 min backen.


Schokoganache:
200g Zartbitterkuvertüre/-schokolade
200g Schlagobers

Kuvertüre hacken, Schlagobers aufkochen (vom Herd nehmen) und die gehackte Schokolade einrühren bis sie komplett geschmolzen ist. Danach mit dem Zauberstab das ganze homogenisieren (nicht zuviel Luft in die Masse bringen!), über Nacht kaltstellen (nicht in den Kühlschrank!) und am nächsten Tag vor Gebrauch mit dem Mixer durchrühren bis eine Creme entseht. Bei Bedarf Schlagobers zugeben.

Eierlikörcreme:
500ml Schlagobers
250ml Eierlikör
6 blatt Gelatine
ca. 4EL Zucker

Gelatine in kaltes Wasser legen, Schlagobers steif schlagen, Gelatine abtropfen und in heißer Flüssigkeit auflösen, Eierlikör und Zucker unter den Schlagobers heben, Gelatine einrühren. Die ganze Masse kurz kalt stellen und wenn sie etwas fester geworden ist gleich verwenden.


Den Tortenboden zweimal durchschneiden und von unten beginnend Schokoganache auftragen und über die Schokocreme dann einen teil der Eierlikörcreme.
Dann den Zwischenboden auflegen und die nächste "Etage" mit Schokoganache und Eierlikörcreme füllen. Falls das ganze zu flüssig ist, kann man den Tortenring zu hilfe nehmen!
Oben mit Eierlikörcreme abschließen wenn noch etwas übrig ist. Man kann die Torte auch nur mit Schlagobers oder Schokocreme garnieren.

Der Eierlikör im Teig verfliegt beim backen, aber der in der Creme ist sehr intensiv am ersten Tag - ab dem zweiten Tag schmeckt die Torte besser. Nur von Kindern muss man sie natürlich fernhalten!!! :)

Black Bottom Cheesecake Banana Cupcakes


Eigentlich haben diese Cupcakes einen kürzeren Namen - aber ich wollte ihnen nicht ihre Identität rauben indem ich der Welt Teile dieser wunderbaren Backwerke unterschlage!
Diese Cupcakes sind sehr einfach zu machen (das Rezept stammt von Joy of Baking), sehen wunderbar aus, haben einen Sponge (=Boden) aus einem Schokoteig mit Cheesecake-Teig mittendrin - und ich habe mich für ein Bananen-Mascarpone-Topping als Krönung entschieden!


Das Rezept:

Black Bottom Teig:
200g Universalmehl,
200g Zucker
35g Kakao (ungesüßten, dunklen Kakao)
1 TL Backpulver
etwas Salz
240ml Wasser
80ml Maiskeimöl (oder eine andere geschmacksneutrale, zum backen geeignete Sorte)
1 EL weißer Essig
1 tTL Vanilleextrakt (auch hier kann man einfach einen Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen!)
Alle trockenen Zutaten miteinander versieben, alle flüssigen Zutaten in einer Schüssel verrühren und dann Mehl und co auf 2-3 mal einrühren. Nicht zu lange rühren, aber bis es eine schöne glatte Masse ergibt. man kann eigentlich nichts falsch machen...

Cheesecake-Füllung:
250g Topfen (streichfähig) mit dem Mixer glattrühren, 65g Zucker, 1 großes Ei und 1/2 TL Vanilleextrakt einrühren bis es eine glatte Masse ergibt.
Wer kein Vanilleextrakt und keine echte Vanille zuhause hat, ersetzt einfach einen Teil des Zuckers durch ein Packerl Vanillezucker.
Das alles wird dann in Cupcakeförmchen gefüllt - ca. 1 EL der dunklen Masse und dann in die Mitte etwas Cheesecakefüllung. Ich habe die Füllung der Einfachheit halber mit einem Papierspritzbeutel eingefüllt! Die Förmchen nur zu ca. 3/4 füllen, da der Teig aufgeht und es sollen Bupcakes und keine Muffins werden!
Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 25min backen

Bananen-Topping:
2 reife Bananen (sollten wirklich reif sein, sonst schmecken sie nach nichts...)
2 EL Zitronensaft
500g Mascarino
250g Topfen (streichfähig)
Staubzucker nach belieben
Die Bananen mit dem Zitronensaft pürrieren, Mascarino und Topfen einrühren bis die Masse glatt ist, nach belieben Staubzucker unterrühren. Auf die abgekühlten Sponges dressieren und nach Belieben dekorieren.


Wie alles begann...

Im Grunde ist "Cupcakes Wien" Schuld am Ausbruch meines Backwahns! Hätten die nicht vergessen im Jänner 2012 einen Kurstermin einzutragen und ihn dann erst einen Abend davor anzukündigen, hätte ich wohl nie einen Kursplatz ergattert... So aber bin ich mit 4 (mir bis dato unbekannten) Mädels in dem Kurs gelandet und hatte einfach Spaß daran Cupcakes zu machen...

Da wir uns gut verstanden und es beim Cupcakes-Team einfach immer supernett ist, beschlossen wir noch am diesem kalten Jännerabend, doch möglichst bald gemeinsam einen Tortendekokurs zu buchen... Natürlich bei Cupcakes Wien - wo sonst?!
Und das war der Anfang der Küchenbesetzung!

Manchmal verlangt mein Mann lautstark "seine" Küche zurück, war diese doch bislang in erster Linie sein Revier - aber Gott sei Dank nimmt er es in erster Linie sehr gelassen...


Warum ich diesen Blog hier starte? In erster Linie, weil ein paar liebe Menschen mich darum gebeten haben... Und in zweiter Linie, um meine gesammelten Werke für mich selbst in irgendeiner Form geordnet zu haben... ;-)

Und wer selbst keine Lust hat Cupcakes oder Torten zu backen, der darf gerne zu mir kommen auf einen Saft und etwas Süßes (Kaffee vergesse ich meist anzubieten, da ich selbst nur selten welchen trinke). Aber die größere Auswahl habt ihr definitiv bei meinen Vorbildern in der Josefstädterstraße und der Albertgasse... :-)

Viel Spaß beim lesen - und wer Tippfehler findet, der darf sie behalten!