Samstag, 29. Dezember 2012

Apfelstrudel-Cupcakes


Kürzlich habe ich mit einigen Mädels einen Cupcakes-Nachmittag für einen guten Zweck veranstaltet und mir ist eingefallen, dass ich die Rezepte noch nicht mit euch geteilt habe... Also spät aber doch: viel Spaß damit!

Die Idee dafür stammt von Home is where the Törtchen is!
Ihr solltet auf jeden Fall auf Dagis Blog vorbeischauen - der Besuch lohnt sich!!!


Das Rezept:
Strudelteig (12 Stk.):
300g glattes Mehl
130ml lauwarmes Wasser
3 EL Öl
1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Strudelteig verkneten - bei Bedarf etwas mehr Wasser verwenden (Tropfenweise hinzufügen!). Den Teig zugedeckt 30-60 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Füllung:
ca 800g säuerliche Äpfel
Saft von 1 Zitrone
100g Zucker
1 Prise Zimt
40g gemahlene Haselnüsse
150g Creme Fraiche

Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden (oder grob reiben), mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. Die Äpfel dann mit Zimt, Zucker, Nüssen und Creme fraiche vermischen. Eine Muffinbackblech einfetten. Ein Stück Teig nehmen, zu einem passenden Kreis ausrollen, in die Muffinmulden des Bleches setzen, und mit der Apfelmasse füllen.
20-25 Minuten backen (je nach Backrohr), kalt werden lassen bevor man die Creme aufspritzt.


Puddingcreme:
350 ml Milch
1 Pkg Puddingpulver
ca. 3 EL Zucker
150g weiche Butter
Haselnusskrokant

Aus Milch, Puddingpulver und Zucker einen Pudding kochen, in eine Schüssel füllen, mit Folie abdecken (damit keine Haut entsteht) und auskühlen lassen. Die Butter schaumig rühren und den Pudding löffelweise unterrühren. Butter und Pudding müssen unbedingt die gleiche Temperatur haben, ansonsten wird die Creme "grisselig"!

Die Creme wie sonst auch mit einem Spritzbeutel aufdressieren und mit Haselnusskrokant dekorieren.

Freitag, 28. Dezember 2012

Vanillekipferl-Tiramisu


Nach Weihnachten können die meisten von uns keine Kekse mehr sehen und was macht man mit Resten? Man zerbröselt sie, bedeckt sie mit Creme und macht ein Tiramisu daraus... ;)
Fragt mich bitte nicht, woher ich das Rezept habe, aber ich denke es war von ichkoche.at!







Das Rezept:
(4 große oder 6 kleine Portionen)
Vanillekipferl
500g Mascarpone
250ml Schlagobers
Vanilleschote oder Vanilleextrakt
Vanillezucker
Zucker nach Belieben
1 Tasse starker Kaffee (abkühlen lassen=
etwas Rum
Vanillekipferl als Deko


Das Schlagobers steif schlagen und beiseite stellen. Den Mascarpone mit dem Vanillemark, dem Vanillezucker und feinem Zucker nach Geschmack cremig rühren, das steife Schlagobers unterheben.













Vanillekipferl in geeignete Gläser stapeln, mit Vanillekipferlbrösel auffüllen. Die Keksschicht mit Kaffee und Rum (vorher vermischen) beträufeln und mit einer Schicht Creme bedecken. Danach wieder eine Schicht Vanillekipferl und -brösel, Kaffee-Rum-Gemisch und zum Abschluss eine weitere Schicht der Creme. Die Creme mit Kakao bestreuen und ein Vanillekipferl als Deko darauflegen.










Einige Stunden oder über Nacht ziehen lassen.

Übrigens gibts Sweet & Nuts auch auf Facebook: www.facebook.com/sweetandnuts

Sonntag, 23. Dezember 2012

Florentiner


Und last but not least, gibt es dieses Jahr aus meiner Weihnachtsbäckerei Florentiner - eine der wenigen Kekssorten, die auch mein Mann kostet (er ist, wie passend, kein Süßtiger! *g*)... Das Fazit war, dass meine Florentiner nicht gummiartig genug, dafür aber sehr schmackhaft sind... ;)


Das Rezept:
150ml Schlagobers
100g Butter
100g Rohrzucker
1 EL Vanillezucker
50g Honig (ich habe Ahornsirup verwendet)
2 EL Mehl
100g geriebene Mandeln
200g Mandelblättchen
100 - 150g kandierte Früchte (gehackt)

dunkle Kuvertüre und Kokosfett zum tunken!


Das Schlagobers mit der Butter, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Honig kurz aufkochen, dabei ständig rühren! Das Mehl mit den Mandeln und den Mandelblättchen mischen und mit den kandierten Früchten unter die Schlagobersmischung rühren. Kurz aufkochen bzw. erhitzen (bei mir war es nicht flüssig genug um es nochmal aufzukochen) und vom Herd nehmen.
Mit zwei kleinen Löffeln Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, ca. 12 Minuten bei 175° backen. Die Florentiner abkühlen lassen  und den Boden in der geschmolzenen Kuvertüre (mit Kokosfett) tunken oder den Boden damit bestreichen.

Vanillekipferl


Wenn beim Weihnachtsgebäck die Vanillekipferl fehlen, gibts jede Menge enttäuschte Gesichter - daher habe ich mich dieses Jahr auch an dieses, zugegeben sehr einfache, Rezept gewagt. Egal wie einfach - Vanillekipferl gehören trotzdem zur Königsklasse der Keksbäckerei! :)







Das Rezept:
280g glattes Mehl
210g Butter
70g Zucker
100g geriebene Walnüsse


Aus dem Mehl, der Butter, dem Zucker und den Walnüssen einen Teig bereiten und diesen kalt stellen. Danach eine dünne Rolle formen und gleichmäßige Stücke schneiden, die dann zu Kipferl geformt und bei ca. 180° für etwa 15 Minuten hell gebacken werden. Die Kipferl noch warm in Staubzucker mit Vanillegeschmack drehen!

Spitzbuben


Zu diesem Rezept gibts nicht viel zu sagen - ein Klassiker, der einfach dazugehört zur Weihnachtsbäckerei und hübsch anzusehen ist!


Das Rezept:
300g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
150g Butter
150g Staubzucker
Abrieb 1 Biozitrone

Staubzucker zum Bestreuen
Himbeermarmelade zum Füllen


Aus dem Mehl, dem Ei, dem Eigelb, der kalten, gewürfelten Butter, dem Staubzucker und dem Zitronenabrieb einen Mürbteig bereiten. Diesen in Plastikfolie gewickelt im Kühlschrank für 1 Stunde rasten lassen!
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, ausstechen und die Kekse auf einem mit Backpapier belegten Blech bei 180° (Ober-/Unterhitze) ca. 10 Minuten backen. Die Kekse auskühlen lassen, danach die Unterteile mit Marmelade bestreichen, einen Oberteil aufsetzen und die Spitzbuben mit Staubzucker bestreuen.

Butterstangerl

Butterstangerl gehören wohl zu meinen absoluten Lieblingskeksen. Sie sehen unspektakulär aus, sind eine klebrige Angelegenheit beim backen - aber sie schmecken in ihrer Einfachheit einfach genial! Nicht zum Teilen geeignet... ;)
Wie die meisten bodenständigen Keksrezepte, stammt dieses aus dem St. Martiner Kochbuch - der Bibel unter den Kochbüchern für wohl alle Backwütigen mit steirischen Wurzeln... ;)


Das Rezept:
300g Mehl
1TL Backpulver
280g Butter
1 Eigelb
2 EL Weißwein
2 EL Rahm (Schlagobers)
1 Prise Salz

Glasur:
2 Eiklar
250 g Staubzucker


Aus dem Mehl mit dem Backpulver, der kalten, gewürfelten Butter, dem Eigelb, dem Wein, dem Rahm und dem Salz rasch einen Mürbteig bereiten und diesen über Nacht ruhen lassen.
Für die Glasur das Eiklar und den Staubzucker mixen, bis eine zähe, helle Masse entsteht - nicht das Eiklar vorher aufschlagen!
Den Teig ausrollen und mit Glasur bestreichen, in Stangerl schneiden (Teigroller oder Pizzaschneider) und bei ca. 200° - 220° für etwa 10 Minuten backen - hier kommt es sehr auf den Ofen an, daher beim ersten Blech unbedingt dabei bleiben und öfter nachsehen!

Samstag, 8. Dezember 2012

Haselnussringe


Die Haselnussringe sind mir optisch nicht ganz gelungen, da sie mir zerlaufen sind - aber geschmacklich finde ich sie super! Nachdem ich lieber esse als schaue, bin ich also mit dem Ergebnis zufrieden... ;)
Das Rezept stammt aus einer der unzähligen Backzeitschriften die ich mir immer kaufe - aber fragt mich bitte nicht aus welcher genau! Oft finde ich Rezepte mehrfach in unterschiedlichen Magazinen... Hauptsache es schmeckt gut - erfunden habe ich das Rezept aber nicht selbst! 


Das Rezept:
(ca. 50-60 Stück)
375g Butter
250g Staubzucker
20g Kakaopulver (echtes, ungesüßtes)
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
100g gemahlene Haselnüsse
400g Mehl

100g Zartbitterkuvertüre (oder man verwendet wie ich, die restliche Kakaoglasur von den Orangenstangerl)
Haselnusskrokant


Die Butter in der Mikrowelle vorsichtig weich werden lassen und mit dem Handmixer glatt rühren. Den Zucker unterrühren, danach das Kakaopulver, den Vanillezucker, das Salz, die Eier, das Mehl und die Haselnüsse ebenfalls dazurühren.
Den Teig mit einem Spritzbeutel und 9mm Lochtülle (ich hatte nur 13mm - das ist zuviel) als Kreise auf ein mit Backpapier ausgeletes Backblech spritzen und bei 180 im vorgeheizten Backrohr für ca. 15 Minuten backen.
Die ausgekühlten Haselnussringe mit geschmolzener Kuvertüre oder Kakaoglasur verzieren und mit Haselnusskrokant bestreuen.

Übrigens gibts Sweet & Nuts auch auf Facebook: www.facebook.com/sweetandnuts

Orangenstangerl


Das zweite Rezept in der Weihnachtsbäckerei: Orangenstangerl... (das bot sich an, da ich für die Zimtsternchen Eiklar brauchte...)


Das Rezept:
(ca. 50-60 Stück)
150g sehr weiche Butter
75g Staubzucker
Abrieb einer Bioorange
2 Eigelb
150g glattes Mehl
100g Kakaoglasur


Die Butter mit dem gesiebten Staubzucker schaumig schlagen, die Eigelbe einzeln hinzufügen und einrühren. Das Mehl auf die Masse sieben und vorsichtig unterheben.
Den Teig mit einem Spritzbeutel und Lochtülle auf ein mit Backpapier ausgeletes Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° für ca. 15 Minuten backen.



 
Nachdem die Stangerl vollständig ausgekühlt sind, die Kakaoglasur erwärmen und die Kekse zu einem Drittel damit überziehen. Bis zum Verzehr sollten die Orangenstangerl in einer Keksdose kühl gelagert werden!

Zimtsternchen

Noch gut zwei Wochen bis Weihnachten - ein guter Zeitpunkt um mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen. Ich habe noch keine Ahnung wie viele Sorten ich machen werde - ob ihr es glaubt oder nicht, ich strebe keine besonders hohe Zahl an... ;) Solange es Spaß macht, werden Kekse gebacken. Macht es keinen Spaß, kaufe ich mir welche, oder ich bettle Freunde oder meine Mama darum an... *gg*'


Eine der ersten Sorten heute sind diese Zimtsternchen... Ein Rezept aus einer von vielen Backzeitschriften zum Thema Weihnachtsbäckerei!

Das Rezept:
(ca. 50-60 Stk.)
3 Eiweiß
200g Staubzucker
350g geriebene Mandeln
50g geriebene Haselnüsse
Mark von 1/2 Vanilleschote
1 TL Zimt

100g geriebene Haselnüsse zum Ausrollen


Die 3 Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, den gesiebten Staubzucker einrieseln lassen und alles zu einer schönen Baisermasse aufschlagen. Davon dann ca. 5 EL als Zuckerguss herausnehmen und kühl stellen.

Die Mandeln, die Haselnüsse, das Vanillemark und den Zimt unter die restliche Baisermasse heben. Eventuell noch gemahlene Nüsse unterrühren wenn die Masse noch zu weich ist.
Den Teig auf einer mit gemahlenen Haselnüssen bestreuten Arbeitsfläche ca. 7-8mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Wenn die Masse zu klebrig ist, die Ausstechform immer wieder mit Wasser anfeuchten und gut abtropfen lassen!









Die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit dem vorher herausgenommenen Zuckerguss bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 160° für ca. 15 Minuten backen.
Die fertigen Zimtsternchen gut auskühlen lassen und in einer Keksdose kühl aufbewahren bis sie gegessen werden!





Sonntag, 2. Dezember 2012

Lebkuchen Cake-Pops

Ich muss gestehen, ich mache ungern Cake Pops, weil ich mich dabei wirklich als relativ talentfrei herausgestellt habe. Sie sind außerdem extrem viel Arbeit finde ich... Zumindest, wenn man sie abwechslungsreich gestalten möchte.

Ich habe vor einigen Monaten den ersten Cake-Pops Kurs bei Julie Pop Bakery hier in Wien mitgemacht - danach allerdings nur ein einziges Mal Oster-Pops... Seither hab ich die Finger davon gelassen, aber irgendwie reizt es mich halt doch, es noch zu lernen.

Geschmacklich sind sie jedenfalls sehr in Ordnung - und das ist die Hauptsache. Am Rest kann man noch feilen... ;)


Das Rezept:
(ca. 40 Pops)
4 Eier
200g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 TL Vanilleextrakt
Abrieb 1 Biozitrone
2-3 TL Lebkuchengewürz
250g Butter
400g Universalmehl
3 TL Backpulver
200ml Milch

Das Frosting:
250g Butter
150g weiße Schokolade
50g Zartbitterschokolade
150g Topfen


Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker und dem Vanilleextrakt schaumig rühren. Zitronenabrieb und Lebkuchengewürz hinzufügen. Die Butter unterrühren (soll Zimmertemperatur haben). Das Mehl mit dem Backpulver versieben und abwechselnd mit der Milch auf 2 x einarbeiten.
Bei 180° ca. 45-50 Minuten backen - je nach Ofen und Kastenform.
Gut auskühlen lassen - am besten über Nacht!

Für das Frosting die Schokolade schmelzen und mit der Butter und dem Topfen (und nach Belieben noch etwas Vanilleextrakt) verrühren bis eine glatte Masse entsteht.


Den durchgekühlten Kuchen fein zerbröseln - harte Ränder entfernen. Nach und nach das Frosting hinzufügen und verkneten, bis eine gut formbare Masse entsteht. Eventuell etwas Frosting übrig lassen wenn nötig. Der Teig soll am Ende in Etwa die Konsistenz von Vanillekipferlteig haben... ;)
In Plastikfolie gewickelt für einige Stunden im Kühlschrank kühlen bevor man Cake Pops daraus macht!

Für die Pops Kugeln oder andere Formen auf Lollistiele stecken und diese in Schokolade oder Candy Melts tunken - nach Lust und Laune mit Glitter, Streusel oder anderen Süßigkeiten verzieren!
Im Kühlschrank bleiben die Pops für mindestens eine Woche problemlos frisch und saftig - über längere Erfahrungen verfüge ich leider nicht, aber durch die Haltbarkeit eignen sie sich auch als kleine Aufmerksamkeit bei Weihnachtsbesuchen! :)