Dienstag, 31. Dezember 2013

Glückskekse

Goodbye 2013, welcome 2014! Ein gutes Jahr geht zu Ende - ich hoffe auf ein noch besseres Neues! :-) Und da ich Glücksbringer vor allem in essbarer Form sinnvoll finde (falls sie kein Glück bringen, so hat man zumindest einen vollen Magen!), gibt es dieses Jahr von mir Glückskekse.
Einfach und schnell gemacht sind sie ein wunderbares Mitbringsel wenn man jemandem ein gutes Neues wünschen möchte!
Die Idee und das Rezept stammen von www.ichkoche.at.

Das Rezept
(12 Kekse)
3 Eiklar
1 Prise Salz
60g gesiebter Staubzucker
60g glattes Mehl
50g geschmolzene Butter

Sprüche und Zitate auf kleinen Zettelchen.


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMQkVJRjQ3ajROX1k/edit?usp=sharingFür die Glückskekse die Eiklar mit einer Prise Salz halbsteif schlagen - nicht zu fest, sonst ist der Teig schwer zu verstreichen! Staubzucker darüber sieben und unterrühren, danach die geschmolzene (flüssige) Butter hinzufügen und alles kurz durchmixen. Zuletzt das Mehl nach und nach unterheben und rühren bis eine glatte Masse entsteht.
Das Backrohr auf 180° vorheizen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech 4 Esslöffel Teig kreisrund ausstreichen (ca. 10-11cm Durchmesser). Es kommt einem komisch vor, aber der Teig muss wirklich sehr dünn sein - keine Angst, er lässt sich sehr gut lösen wenn er gebacken ist!
Die Kekse für ca. 7 Minuten backen - wenn die Ränder leicht gebräunt sind herausnehmen, ein Zettelchen in der Mitte platzieren, einmal in der Mitte falten und danach wie Crêpes oder Tortellini falten. Ich hab die originale Glückskeksoptik nicht geschafft - aber finde das Ergebnis trotzdem gelungen!

Mein Tipp: streicht den Teig wirklich dünn aus! Beim ersten Mal habe ich nur 8 Kekse aus der Menge gemacht und sie waren schwerer zu verarbeiten als die ganz dünne Variante, auch wenn die dünne Variante noch schneller fest wird und dann bricht. Aber die dünnen werden knuspriger und sind einfacher zu biegen wenn man schnell genug ist. Schmecken tun allerdings auch die dickeren - wie extrem süße Palatschinken (Crêpes - für unsere deutschen Nachbarn... *g*).
Nach dem Auskühlen hübsch verpackt, sehen auch nicht ganz perfekt gelungene Glückskekse wirklich schön aus... Und wie gesagt: falls sie kein Glück bringen, so machen sie wenigstens satt... Wenn man genügend davon isst... Da lohnt sich dann auch gleich der Gang ins Fitnessstudio im neuen Jahr! ;-P

Ein zweiter Tipp: ich habe die gebogenen Kekse sofort in ein Gitter (Backrost) gesteckt, damit ich weiterarbeiten kann und sie trotzdem die Form behalten. Alternativ tun es auch die Hände von Kindern oder Ehemännern... ;-)

In diesem Sinne: einen guten Rutsch euch allen - schön, dass ihr ein süßes Jahr mit mir verbracht habt! Alles Gute für 2014 - und verzeiht, wenn das erste Jahresdrittel etwas ruhig sein wird hier im Blog. Unser heißersehntes Wunder wird bald geboren werden und meine ganze Aufmerksamkeit erfordern. Aber keine Sorge - auch eine frischgebackene Mama braucht irgendwann Ablenkung und einen Ausgleich - und das bedeutet für mich, dass ich wieder neue Rezepte probieren und für euch aufschreiben werde.

Prosit 2014! :-)

Montag, 30. Dezember 2013

Schokokuchen im Glas


Wie bei allen Hobbies ist es  für uns Foodblogger natürlich immer eine Bestätigung Komplimente zu bekommen – und von anderen „Foodies“ eingeladen zu werden einen Gastbeitrag zu schreiben ist ein ganz besonderes Kompliment. Gerade, wenn es wie in diesem Fall eine Bloggerin ist, deren Beiträge man selbst verfolgt. Als Doris mich also gefragt hat ob ich bereit wäre für ihre LeserInnen ein Rezept zu posten, war ich geehrt und Feuer und Flamme zugleich.

Liebe Doris, vielen Dank dafür, dass du mich auf diesem Weg deinen Followern vorstellst! Ich wünsche dir mit meinem Rezept einen süßen Start ins neue Jahr – keep on blogging! ;-)
Dann das Problem des Zeitpunkts. Wer hat schon Lust nach Weihnachten groß zu backen? Wenn die Hosen vom Weihnachtsessen noch eng sind und es noch zu früh ist die das nagelneue Fitnessabo im Studio um die Ecke in Anspruch zu nehmen… Aber vielleicht gefällt euch ja mein Schokokuchen im Glas! Der Vorteil dieses Küchleins: heiß verschlossen hält er bis zu vier Wochen! Man hat also im Notfall für Gäste nach den Feiertagen einen wunderbaren kleinen Kuchen, kann ihn aber auch noch Wochen später genießen. Wenn man sich vorher brav im Fitnessstudio abgestrampelt hat.
Das Rezept stammt im Original aus dem Dr. Oetker Buch „Backen macht Freude“ – ich habe es leicht abgewandelt, weil ich es einen Hauch rustikaler haben wollte.

Das Rezept:
(ca. 6-7 Gläser á 175ml)
3 Freiland-Eier
1 Prise Salz
100g feinster Zucker
½ Vanilleschote
Abrieb einer halben Bio-Orange
100g Zartbitterkuvertüre
100g Butter (sehr weich)
100g gemahlene Mandeln
100g gemahlene Walnüsse
Butter und ungesüßtes Kakaopulver zum befetten und ausstreuen der Gläser.
250ml Schlagobers
½ Vanilleschote
ev. etwas Zucker

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMNHdIMUJjeF9aeGM/edit?usp=sharingFür die Schokoküchlein die Eier trennen und das Eiklar mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen. Die halbe Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark mit dem Zucker kurz unter den Eischnee rühren. Die Eidotter kurz aufschlagen und ebenfalls hinzufügen.

Die Kuvertüre schmelzen und mit der Butter verrühren – vorsichtig abwechselnd mit den Mandeln und den Walnüssen unter die Eischneemasse heben.

Die Gläser befetten, mit ungesüßtem Kakao ausstreuen und zur Hälfte mit dem Teig befüllen. Unverschlossen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 190° für ca. 25-30 Minuten backen (Backrohr vorheizen!).

Die lauwarmen Schokokuchen mit Vanille-Schlagobers servieren. Dafür das Obers leicht aufschlagen und mit dem Mark einer halben Vanilleschote vermischen. Nach Belieben kann man natürlich auch Zucker hinzufügen!

Alle, die die Schokoküchlein nicht gleich servieren möchten, können die heißen Gläser direkt nach dem Backen verschließen und die Küchlein so für ca. 4 Wochen  haltbar machen. Dafür bei Einweckgläsern die Gläsergummis in heißem Wasser sterilisieren und die heißen Gläser mit den Gummis und Deckeln (oder Klammern) verschließen.

Und wer jetzt noch nicht auf www.genusskochen.com vorbeigeschaut hat, der sollte das dringend tun - ich kann nur sagen, dass ich ein großer Fan von Doris und ihrem Blog bin und mich immer wieder über wunderbare Ideen, abwechslungsreiche Rezepte und wirklich tolle Fotos freue!

Samstag, 21. Dezember 2013

Mascarpone-Weichsel-Torte

Wenn jemand vor Weihnachten Geburtstag hat, ist es meiner Meinung nach wichtig auf keinen Fall eine weihnachtliche Geburtstagstorte zu machen - heute gabs für Sophie also eine Mascarpone-Weichsel-Torte. Happy Birthday! :-)


















Das Rezept:

(1 Torte mit 26cm Ø)

5 Freilandeier
Abrieb einer Biozitrone
125g feiner Zucker
125g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
etwas Vanillepaste
150ml Wasser
150ml geschmacksneutrales Speiseöl
315g glattes Mehl
3/4 Pkg. Backpulver

1/2 Glas Weichseln (Füllmenge 750g)
1 Pkg. Puddingpulver Vanille
2 EL Marmelade

500g Mascarpone
250g Naturjoghurt
250g Schlagobers
6 Blatt Gelatine
ca. 7 EL Zucker
ca. 7 EL Zitronensaft

Schlagobers und Haselnusskrokant als Deko

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMeEhJdDQ3TU04QnM/edit?usp=sharingFür den Teig die Eier trennen und aus dem Eiklar Eischnee schlagen - sobald dieser relativ fest ist den feinen Zucker untermixen bis eine glänzende Masse entsteht.
Die Eidotter mit dem Vanillezucker, dem Staubzucker und dem Rumzucker (oder Rum), dem Wasser und dem Speiseöl gut schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und kurz unter die Dottermasse mixen.
Danach die Hälfte des Eischnees mit einem Kochlöffel unterheben bis der Teig wieder recht fluffig ist - zuletzt den restlichen Schnee vorsichtig unterziehen.
In eine mit Backpapier ausgelegte Tortenform füllen und bei 180° im vorgeheizten Backrohr für ca. 40 Minuten backen. Gut auskühlen lassen und horizontal in der Mitte teilen - eventuell die Ränder abschneiden und auch die Oberseite begradigen wenn man die etwas festere Kruste nicht mag in einer Torte!

Für das Weichselgelee etwas Weichselsaft abnehmen und den Rest in einem Topf erhitzen (samt Saft). Das Vanillepuddingpulver im restlichen Saft auflösen und wenn die Weichseln kochen rasch unterrühren und kurz köcheln lassen. Warten bis es etwas ausgekühlt ist, die untere Hälfte des Teigbodens mit einem Tortenring umschließen und mit Marmelade bestreichen. Die Weichselmasse darauf verteilen und wieder etwas auskühlen lassen.

Für die Mascarponecreme das Schlagobers steif schlagen. Den Mascarpone mit dem Naturjoghurt, dem Zucker und etwas Zitronensaft verrühren. Die Gelatine wenige Minuten in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und mit dem restlichen Zitronensaft erhitzen und auflösen, danach die heiße Gelatineflüssigkeit in die Mascarponemasse rühren. Dann das erste Mal kosten und nach Belieben mehr Zucker und/oder Zitronensaft abschmecken. Wenn keine Kinder mitessen, kann man die Gelatine auch in Rum auflösen.
Zuletzt das steife Obers unterheben und die Masse dann auf den Weichseln verteilen und glatt streichen. Zuletzt das Oberteil des Teigbodens aufsetzen und die Torte für einige Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Wenn die Creme fest ist, kann man den Tortenring entfernen, die Torte mit steifem Schlagobers bestreichen und nach Belieben zB mit Haselnusskrokant dekorieren.

Wem wie mir meist etwas übrig bleibt von der Creme oder vom Teig (weil ich mir die Torten gerne zurechtschneide), der kann diese Reste praktisch zu einem kleinen Dessert verarbeiten indem er die Zutaten einfach in ein Glas schichtet. :-)

Montag, 16. Dezember 2013

Marmorgugelhupf

Meine Lieben, auch wenn ich sehr wenig backe momentan, so ist es dann und wann einfach Zeit für einen Klassiker - und was ist klassischer als ein guter alter Marmorkuchen in Gugelhupfform?! Im Grunde gibts dazu nicht viel zu sagen - das Rezept ist unglaublich saftig (sorry, man soll sich nicht selbst loben, aber der Kuchen ist einfach der Hammer!) und bleibt es auch ein paar Tage! Na ja, theoretisch... Wenn man ihn nicht vorher längst gegessen hat...

Das Rezept:
(1 Gugelhupf mit 22 oder 24cm Ø)

4 Freilandeier
Abrieb einer Biozitrone
100g feiner Zucker
100g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
etwas Rumzucker oder 1 EL Rum
1/8l Wasser
1/8l geschmacksneutrales Speiseöl
250g glattes Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
1-2 EL Kakaopulver (ungesüßt)

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMejdhSWRKWHcwWGs/edit?usp=sharingFür den Teig die Eier trennen und aus dem Eiklar Eischnee schlagen - sobald dieser relativ fest ist den feinen Zucker untermixen bis eine glänzende Masse entsteht.
Die Eidotter mit dem Vanillezucker, dem Staubzucker und dem Rumzucker (oder Rum), dem Wasser und dem Speiseöl gut schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und kurz unter die Dottermasse mixen.
Danach die Hälfte des Eischnees mit einem Kochlöffel unterheben bis der Teig wieder recht fluffig ist - zuletzt den restlichen Schnee vorsichtig unterziehen.

Man kann auch zuerst den Eischnee zur Dottermasse geben und zuletzt das Mehl darübersieben - auch das funktioniert tadellos wenn man nicht zu lange rührt! Meine Reihenfolge ist lediglich meine persönliche Vorliebe - in vielen Rezepten steht es umgekehrt! ;-)

Eine Gugelhupfform befetten und bemehlen und ca. 2/3 des Teiges einfüllen. Den restlichen Teig mit etwas ungesüßtem Kakaopulver und 1 EL Wasser verrühren und über der gelben Masse verteilen. Mit einer Gabel spiralförmig durchziehen um eine Marmorierung zu bekommen - keine Sorge, ruhig zweimal durchgehen, damit der Kuchen auch wirklich vermischt wird!

Den Kuchen in der unteren Hälfte des Backrohres bei 170° Ober-/Unterhitze (150° Heißluft, aber ehrlich gesagt ist er wie die meisten Kuchen saftiger ohne Heißluft!) je nach Form für ca. 45-50 Minuten backen. Bei mir war er nach 50 Minuten perfekt!
Abkühlen lassen, aus der Form stürzen, mit Staubzucker bestreuen und servieren...

Alternativ kann man den Gugelhupf natürlich auch nach dem Abkühlen mit heißer Marmelade bestreichen und danach mit Schokoglasur (hell oder dunkel) überziehen und mit bunten Zuckerperlen verzieren!

Montag, 9. Dezember 2013

Flagfootball-Weihnachtstorte

Ich hab endlich mal wieder für euch gebacken! Dieses Jahr gibts bei mir aber keine Kekse, da ich in der Schwangerschaft besonders auf Zucker achten muss und die Versuchung zu groß ist... Außerdem muss ich gestehen: mir tut einfach schnell der Rücken weh und alles zusammen hält mich irgendwie viel zu oft vom Backrohr fern...

Wie auch immer - als ich aber gebeten wurde eine Torte für die Weihnachtsfeier der Barracudas (= Wiener Flagfootballteam) zu machen, habe ich das sehr gern getan.





Auch wollte ich immer schon mal versuchen eine Fondanttorte zu machen die nicht ganz überzogen ist - also den Rand mit Biskotten. Einfach, weil ich selbst diese Zuckermasse nicht soooo gern esse, aber trotzdem gerne damit arbeite.
Der Schnee ist Pearl-Powder und weißer Glitter (natürlich essbar!).
Die Weihnachtsbeeren sind Gold und Rot - schön kitschig, wie es sein soll! :-)
Die Torte selbst bestand aus 3 Biskuitschichten und 2 unterschiedlich dicken Schichten Joghurt-Mascarpone-Creme (einmal mit einer dünnen Schicht weißer Schokocreme mit Kokos, einmal mit Marmelade darunter).







Sonntag, 10. November 2013

Apfelmusschnitte

Ich gebe es zu: viel einfacher geht es nicht mehr als dieses Rezept. Man könnte natürlich die Biskotten noch selbst machen - dann wäre es etwas anspruchsvoller. Aber wenns mal wirklich schnell gehen soll, dann ist das ein Rezept, das man im Hinterkopf bewahren sollte!


Das Rezept:
500g Äpfel
50ml Wasser
Zucker und Zimt nach Belieben

1 Pkg. Eierbiskotten (ev. etwas mehr)
250ml Schlagobers


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMREFxQzFaNnYycTA/edit?usp=sharingDie Äpfel schälen, in Stücke schneiden und mit dem Wasser und Zucker/Zimt weichkochen. Danach pürrieren oder durch ein Sieb streichen. Das Apfelmus gut auskühlen lassen

Eine geeignete Form mit Biskotten auslegen, die Hälfte des vorbereiteten Apfelmus darauf verstreichen. Das Schlagobers steif schlagen (nicht zu fest) und die Hälfte auf dem Apfelmus verteilen. Dabei versuchen das Mus möglichst wenig mit dem Obers zu vermischen.
Danach eine weitere Lage Biskotten über der Obersschicht verteilen, wieder Apfelmus und Schlagobers darauf verstreichen.

Mit einer letzten Schicht Biskotten abschließen und die Apfelmusschnitte über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.


Man kann auch statt einer großen Schnitte einfach kleine Portionen in Glasschüsseln anrichten - dann entfällt der schwierigste Teil: das anrichten auf Desserttellern... ;-)

Dienstag, 29. Oktober 2013

Schoko-Apfel-Kuchen

Es gibt Zeiten, da ist einfach eine riesige Dosis Schokolade angebracht. Interessanter Weise hat es mich jetzt in der Schwangerschaft einige Zeit kaum gereizt etwas zu backen (andere haben komische Gelüste - ich hatte ausgesprochen seltsame Ungelüste und habe seit Monaten keine Chips mehr gegessen und sogar manchmal vergessen Schokolade zu kaufen! Unfassbar eigentlich...).

Am Wochenende bin ich dann allerdings mit dem Gedanken an Schokokuchen aufgewacht, gefolgt von einem Verlangen nach Äpfeln - da traf es sich gut, dass in der Herbstausgabe der "Sweet Dreams" ein Kuchenrezept zu finden war, das genau diese zwei Komponenten vereint!


Das Rezept:
(ca. 10 Stücke)
250g Zartbitterschokolade
160ml Schlagobers (ich hab einen Teil durch Milch ersetzt weil ich zuwenig Obers zuhause hatte)
3 Eier
5 EL glattes Mehl (weil ich keine Stärke zuhause hatte...)
3 EL flüssiger Honig
2 nicht zu große Äpfel
2 EL Zitronensaft
2-3 EL Mandelblättchen
1 EL brauner Zucker/Rohrzucker


Die Schokolade zerkleinern, das Obers aufkochen und über die Schokolade gießen - rühren, bis die Schokolade sich vollständig aufgelöst hat. Danach auf die Seite stellen und die Schokolade etwas abkühlen lassen.
Die Äpfel schälen, in Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Die Eier trennen und die Eigelbe einzeln unter die leicht abgekühlte Schokomasse rühren. Danach das Mehl hinzufügen und alles nochmal gut glattrühren. Das Eiweiß steif schlagen und in den Eischnee den Honig unterziehen. Ungefähr ein Drittel des Eischnees unter die Schokomasse rühren bis alles gut vermischt ist, dann den restlichen Eischnee unterheben.

Eine 20cm Springform (ich habe eine 18cm Form verwendet - das war ein zu kleiner Durchmesser...) mit Backpapier auslegen und den Schokoteig darin verteilen. Die Apfelstücke auf dem Teig verteilen und mit Mandelblättchen bestreuen. Zuletzt noch den braunen Zucker darüber verteilen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backrohr bei 190° für ca. 45min backen - bei mir war die Form kleiner und dadurch der Teig höher, daher hatte ich den Kuchen fast 55min im Ofen.

Den Schoko-Apfel-Kuchen abkühlen lassen und nach Belieben mit etwas leicht geschlagenem Obers oder einfach pur genießen! Achtung: er ist sehr schokoladig und durch die Zartbitterschokolade nicht gar zu süß - dazu eventuell saure Äpfel - eine wunderbare Kombination!

Samstag, 26. Oktober 2013

Torte zum 50. Hochzeitstag

Es gibt sie doch noch, die Paare, die ein ganzes Leben miteinander verbringen! Und das ist selbst für mich ein Grund so richtig kitschig zu werden und mit Gold, Glitzer und roten Rosen nicht zu sparen!



Normalerweise sind das nicht unbedingt Stilelemente die ich liebe - aber hey: manche Anlässe verlangen nach entsprechenden Maßnahmen und eine goldene Hochzeit ist ein Grund mal so richtig aus dem Vollen zu schöpfen! Oder?













Rezept und Anschnittsfotos folgen in den nächsten Tagen - schaut einfach wieder rein. Ich verrate nur: unter der Deko findet sich eine Waldviertler Mohntorte mit Himbeergelee (richtigem Gelee, nicht nur einer dünnen Schicht Marmelade) und Topfencreme.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Ricotta-Mohn-Kuchen mit Grieß

Die letzten Wochen war es still hier im Blog und mein Backrohr blieb kalt - aber heute hatte ich wieder Zeit und Muse etwas zu backen.

Das Rezept stammt aus der aktuellen Ausgabe der "Sweet Dreams" - ich musste es nur geringfügig ändern, da die Mengenangaben bei mir nicht funktioniert haben. Das Ergebnis ist aber wirklich schmackhaft und ein etwas anderer "Käsekuchen"!


Das Rezept:
(1 Torte 26cm Ø)
190g glattes Mehl (ev. etwas mehr)
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
60g Staubzucker
70g kalte Butter (Stückchen)
2 Eier
50ml Milch

200g gemahlener Mohn aus dem Waldviertel
1 Pkg. Vanillezucker
80g feiner Zucker
3 Eier
25g sehr weiche Butter
75g Grieß
1/2 TL Backpulver

500g Ricotta
20g sehr weiche Butter
2 Eier
1 Pkg. Vanillezucker
75g feiner Zucker
50g Mehl
1/2 TL Backpulver


Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, dem Vanillezucker und dem Staubzucker mischen. Die Butterstückchen, die Eier und die Milch hinzufügen und alles schnell zu einem Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig wird, etwas mehr Mehl dazugeben und nochmal durchkneten.
Eine Springform (26cm Ø) mit Backpapier auslegen und den Teig mit Hilfe von Mehl auf der Arbeitsfläche rund ausziehen und in die Form drücken. Einen kleinen Rand formen und die Springform dann für 1-2 Stunden kühl stellen.

Für die Mohnmasse den Mohn mit dem Vanillezucker und dem Zucker mischen, die Eier und die weiche (ev. zerlassene und wieder abgekühlte) Butter hinzufügen und alles mit einem Schneebesen durchrühren. Den Grieß mit dem Backpulver vermischen und ebenfalls zur Masse geben.

Für die Ricottamasse den Ricotta abtropfen lassen und mit der Butter glattrühren. Die Eiter, den Vanillezucker und den Zucker ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und zuletzt hinzufügen.

Anschließend die Mohn- und die Ricottamasse abwechselnd auf den Teigboden streichen. Wenn man möchte, streicht man nur die erste Mohnschicht auf den Teig und bröselt die weiteren darüber um die Masse nicht zu sehr mit dem Ricotta zu vermischen. Man kann es aber auch verstreichen und dadurch beides etwas mehr miteinander verbinden - je nachdem was einem lieber ist! Es funktioniert und schmeckt beides! ;-)
Den Kuchen im vorgeheizten Backrohr bei 170° Ober-/Unterhitze für ca. 60 Minuten backen bis er leicht goldbraun ist. Den Ofen dann ausschalten und den Kuchen im Rohr für 20 Minuten ruhen lassen. Danach erst mal ganz auskühlen lassen und vor dem servieren noch mit Staubzucker bestreuen.

Samstag, 14. September 2013

Pistazien-Cupcakes mit Topfentopping

Es ist Herbst, es hat heute geregnet, ich hab die aktuelle Sweet Dreams nochmal durchgeblättert und hatte dann Lust auf diese Cupcakes. Mehr steckt nicht dahinter... Außer vielleicht, dass ich jetzt Testesser bräuchte! ;-)


Das Rezept:
(15-18 Cupcakes)
50g gemahlene Pistazien
200g glattes Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 Freilandeier
90g Feinkristallzucker
750g Topfen (mager)
150g Sauerrahm
grüne Lebensmittelfarbe
120g gesiebten Staubzucker
4 EL Schlagobers
gehackte Pistazien als Dekor


Für den Teig die Pistazien (unbedingt mahlen falls ihr gehackte gekauft habt!) mit dem Mehl versieben und das Backpulver sowie das Natron untermischen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, 250g Topfen und den Sauerrahm unterrühren bis eine glatte Masse entstanden ist. Einen Hauch Lebensmittelfarbe hinzufügen (Achtung bei Gelfarben - ich habe die Farbe mit dem Zahnstocher dosiert und trotzdem war es fast zuviel!). Die Mehlmischung unterheben und alles gut verrühren. Den Teig in Muffinförmchen (Muffinblech verwenden) füllen und dabei nicht zuviel verwenden - er geht ziemlich hoch! Im vorgeheizten Backrohr für ca. 20-25 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze (160° Heißluft) backen. Danach gut auskühlen lassen.

Für das Topping 500g Topfen mit dem Staubzucker (diesen vorher sieben!) cremig/glatt rühren, das Schlagobers hinzufügen und nochmal gut durchmixen. Mit Hilfe eines Spritzbeutels (ich habe eine 18mm Lochtülle verwendet) auf die Pistaziensponges dressieren und nach Belieben noch mit gehackten Pistazien verzieren.

Tipp: Der Pistazienteig geht wunderschön hoch und wird oben ganz rund - wenn man den Teig auf nur 10 Förmchen aufteilt, erhält man schöne Muffins!

Übrigens gibts Sweet & Nuts auch auf Facebook: www.facebook.com/sweetandnuts

Sonntag, 8. September 2013

Trauben-Pie

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: ich liebe den österreichischen Herbst wegen seiner Erntevielfalt! Derzeit gibt es so wunderbares heimisches Obst - es wäre schade diese Gelegenheit nicht zu nützen und wieder mal althergebrachtes neu zu verbacken (was für ein Wortspiel - und das b ist Absicht! *gg*)...

Das Rezept ist im Grunde auch in der aktuelle Sweet Dreams - aber ich habe die mir länger bekannte Variante daraus gemacht. Frei nach der Oma meiner amerikanischen Gastfamilie... Meine Oma hat keine "Pies" gebacken - aber es gibt ja nicht nur bei uns Omas die Backrohre hatten! ;-)


Das Rezept:
(1 Kuchen ca. 24cm Ø‎)
250g glattes Mehl
1 gute Prise Salz
120g kalte Butter (gewürfelt)
70ml Milch
150g Topfen

80g Staubzucker
1 Pkg. klarer Tortenguss
2 EL Zitronensaft
800g heimische Weintrauben (die besten Trauben kommen meist vom Winzer eures Vertrauens oder aus Nachbars Garten - aber bitte vorher fragen! ;-) )
2 EL geschmolzene Butter
1 Eigelb
1 EL feinster Zucker


Für den Teig das Mehl mit dem Salz, der gewürfelten Butter, der Milch und dem Topfen rasch zu einem glatten Mürbteig verarbeiten (mir gelingt das am ehesten mit der Küchenmaschine), in Frischhaltefolie wickeln und für einige Stunden kühlen.

Für die Füllung die Trauben gut waschen, trocken tupfen und verlesen. Den Staubzucker mit dem Tortengusspulver vermischen, über die Trauben geben und alles gut mit dem Zitronensaft verrühren.

Dann eine geeignete Form ausfetten. Wer keine klassische Pie-Form hat kann auch eine Auflaufform (warum nicht mal eckig?) oder eine normale Springform benützen!
Eine Hälfte des Teiges ausrollen bis sie die Größe der vorbereiteten Form hat, dann im mittleren Bereich kleine Kreise (ca. 1,5 - 2cm Ø) ausstechen. Diese Teigplatte auf die Seite legen und die ausgestochenen Teigkreise zum restlichen Teig kneten.
Den übrigen Teig ausrollen und in die Kuchenform legen (Boden und ein paar cm Rand). Den Teig mit der geschmolzenen Butter bestreichen und die Trauben darauf verteilen. Die vorbereitete Teigplatte mit den Löchern darüber legen und die Ränder fest andrücken.
Das Eigelb verquirreln (ev. einen Löffel kaltes Wasser hinzufügen) und den Kuchen damit bestreichen, danach den feinen Zucker darüberstreuen. Man kann den Zucker auch weglassen - wäre aber schade, da er karamellisiert und für eine wunderbare Kuchenkruste sorgt! :-)
Den Pie bei 180° Ober-/Unterhitze (160° Heißluft) für ca. 45-55 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen.

Dienstag, 3. September 2013

Buttermilch-Mohn-Pancakes

In Österreich würde ich mich eigentlich ärgern über den Herbst, weil ich es lieber warm und sonnig habe - aber nachdem es die Jahreszeit voller wunderbarer Früchte ist, sei dem Wetter verziehen! ;-)
Neben Äpfeln gehören Zwetschken zu meinen absoluten Lieblingsobstsorten (gut, ich mag Obst in fast jeder Form, und heimisches ist einfach das schmackhafteste...) - ihr werdet also noch mehr Rezepte damit bei mir finden in nächster Zeit.
Eigentlich hätte ich heute Lust auf Kaiserschmarrn gehabt, aber auch wenn der angeblich zu den einfachsten Gerichten zählt: ich habe ein Händchen dafür ihn zu versemmeln. Tut mir leid - auch mir gelingt nicht alles! Also wurde es wieder mal ein Rezept aus meiner Zeit in Amerika, mit österreichischem Einschlag...
Derzeit muss es einfach und schnell gehen in meiner Küche, weil ein Großteil meiner Energie für das süßeste Wesen der Welt vorgesehen ist, das noch einige Monate dafür sorgen wird, dass mein Bauch auch ganz ohne Süßigkeiten immer runder wird... ;-)


Das Rezept:
(ca. 10 Pancakes)
250ml Buttermilch
5 EL geschmolzene Butter
2 Freilandeier
180g Universalmehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Zucker
ca. 5 EL Mohn aus dem Waldviertel (oder nach Belieben auch etwas mehr)
etwas prickelndes Mineralwasser
etwas Öl oder Butter

Die Buttermilch, die Butter und die Eier gut verquirreln. Das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver, dem Salz und dem Zucker vermengen und unter die Buttermilchmasse rühren (es reicht ein Schneebesen dafür). Den Mohn hinzufügen und je nach Konsistenz mit etwas prickelndem Mineralwasser (oder auch Milch - je nachdem was da ist) verdünnen. Pancakes sollen recht dicke, fluffige Pfannkuchen werden, daher muss der Teig dafür dickflüssig sein.
Den Teig für ca. 15-30 Minuten quellen lassen und dann in einer ausgefetteten, beschichteten Pfanne bei mittlerer Temperatur beidseitig zu dicken Pfannkuchen garen bis sie goldbraun sind.
Mit Zwetschkenröster und etwas geschlagenem Obers (mit Vanillezucker oder Zimt verfeinert, oder auch einfach pur) servieren. Und es muss nicht immer zum Frühstück sein - bei mir waren die Pancakes heute das Abendessen... ;-)

Freitag, 23. August 2013

Mascarpone-Schnitten


Nachdem ich schon Blätterteig gekauft hatte für die Apfeltarte, habe ich mir überlegt, dass ich gezuckertes Blätterteiggebäck liebe...
Zufällig hatte ich auch noch Mascarpone zuhause, und Schlagobers übrig, und im Supermarkt gab es noch Beeren... Diese Mascarpone-Schnitten sind das Ergebnis. Die Idee dafür stammt aus der Zeitschrift "So isst Italien - Desserts" (Ausgabe 1).


Das Rezept:
(4 - 6 Portionen)
1 Pkg. Blätterteig
1 leicht geschlagenes Ei
1 Pkg. Vanillezucker
150g Mascarpone
150ml Schlagobers
3 EL Zucker
etwas Vanillemark
Beeren oder Früchte der Saison
etwas Staubzucker


Den Blätterteig falten und übereinander legen, mit einem Nudelholz ein wenig ausrollen, bis er ca. 5mm dick ist. Den Teig in 4-6 Streifen oder Quadrate schneiden, mit dem Ei bestreichen und danach den Vanillezucker darüber verteilen. Den Blätterteig bei 190° Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen, bis der Teig schön aufgegangen und leicht braun ist. Gut abkühlen lassen!

Die Beeren vorbereiten und halbieren oder in dünne Spalten oder Scheiben schneiden. Das Obers leicht aufschlagen, den Zucker hinzufügen und den Mascarpone mit etwas Vanillemark unterrühren. Achtung: nicht zu lange rühren, sonst gerinnt das Obers!

Den Blätterteig der Länge nach aufschneiden, die Creme mit einem Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel geht auch - einfach eine Ecke abschneiden!) auf die untere Hälfte aufdressieren und danach mit den Früchten dekorieren. Die zweite Teighälfte darauflegen, mit Staubzucker bestreuen und genießen!

Mittwoch, 21. August 2013

Russischer Zupfkuchen (Gastbeitrag)

Es gibt Blogger, die einen die ganze Bloggerzeit hindurch begleiten - eine davon, die ich schon vor meinem ersten Beitrag kannte und die vielleicht mitschuld ist daran, dass es "Sweet & Nuts" gibt, ist die Muh. Deshalb habe ich sie eingeladen, doch mal bei mir eines ihrer Rezepte vorzustellen, damit ihr nicht nur die Katze kennt, sondern auch die Muh! ;-)
Ihr findet die Muh übrigens nicht nur auf ihrem Blog, sondern auch auf Facebook!


Zu Gast bei der Schwarzen Katze – Russischer Zupfkuchen

Uaaahhhh – ich bin aufgeregt. Ich wurde eingeladen – und zwar um gastzubloggen. Tanja von Sweet&Nuts (der Blog mit der Katze) hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mal bei ihr vorbei zu kommen um eines meiner Rezepte vorzustellen.
Ich war sofort Feuer und Flamme und dann gings los: WAS BRING ICH NUR MIT??? Tage- und nächtelang hab ich mir mein felliges Köpfchen zerbrochen, was denn interessant genug sein könnte und schlussendlich fiel meine Entscheidung dann auf den


RUSSISCHEN ZUPFKUCHEN


Dieser Kuchen verfolgt mich insgeheim schon sehr lange. Meine Oma war so ein großer Russland-Fan und immer wenn mir dieser Kuchen über den Weg läuft, denke ich an sie. Gedacht getan – ich bin sofort in meine Küche gelaufen und hab ihn für euch gebacken ... dazu hab ich mir an die 5 verschiedene Rezepte ausgedruckt, dann etwas rumgeändert und dann mein eigenes Rezept draus gebastelt ;)



Die Muh proudly presents: hier ist er nun!


Das Rezept:(reicht für ein Blech)

Teig:
300 g Mehl
150 g Zucker
200 g zimmerwarme Butter
2 Eier
50 Kakao
1 Backpulver


Füllung:

120 g Zucker
1 Vanillezucker
500 g Topfen
3 Eier
200 ml Sahne
80 g warme Butter
Schale 1 Zitrone
Saft ½ Zitrone







Für den Zeig werden alle Zutaten in eine Rührschüssel geleert (Butter in kleine Würfel schneiden) und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig geknetet. Wer keinen Knethaken zur Maschine hat, wird es händisch (oder per Huf) machen müssen, fürchte ich.
Von diesem Teig dann ca. ¼ abnehmen – den brauchen wir für die Zupfen oben drauf.
Ein Backblech bebuttern und bemehlen (ich hab wie immer mein Trennspray genommen) und den restlichen Teig gut als Boden drinnen verteilen. Er ist etwas pickig, aber das stört nicht – das muss so sein ;)
Jetzt kann der Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorgeheizt werden und wir machen uns an die Fülle.

Die warme Butter schaumig schlagen (ich gebe zu, dass mir das nie wirklich gelingt, weil die Butter bei mir immer irgendwie am Rand klebt und das wars – aber es ging auch so ;) ). Dann alle anderen Zutaten rein und gut durchmischen.
Diese Topfenfülle nun auf dem Teigboden verteilen. Anschließend aus dem restlichen Teig Zupfen formen und leicht in den Kuchen drücken. Ich persönlich mag die Teigstücke eher dünn, damit drunter noch mehr von dem Topfen zu schmecken ist.


Ich hab den Kuchen 55 Minuten gebacken und anschließend (das muss ich gestehen) noch als lauwarmer 3 Stück davon verputzt. Er war einfach sowas von lecker!

Alles Liebe
eure Muh