Freitag, 23. August 2013

Mascarpone-Schnitten


Nachdem ich schon Blätterteig gekauft hatte für die Apfeltarte, habe ich mir überlegt, dass ich gezuckertes Blätterteiggebäck liebe...
Zufällig hatte ich auch noch Mascarpone zuhause, und Schlagobers übrig, und im Supermarkt gab es noch Beeren... Diese Mascarpone-Schnitten sind das Ergebnis. Die Idee dafür stammt aus der Zeitschrift "So isst Italien - Desserts" (Ausgabe 1).


Das Rezept:
(4 - 6 Portionen)
1 Pkg. Blätterteig
1 leicht geschlagenes Ei
1 Pkg. Vanillezucker
150g Mascarpone
150ml Schlagobers
3 EL Zucker
etwas Vanillemark
Beeren oder Früchte der Saison
etwas Staubzucker


Den Blätterteig falten und übereinander legen, mit einem Nudelholz ein wenig ausrollen, bis er ca. 5mm dick ist. Den Teig in 4-6 Streifen oder Quadrate schneiden, mit dem Ei bestreichen und danach den Vanillezucker darüber verteilen. Den Blätterteig bei 190° Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen, bis der Teig schön aufgegangen und leicht braun ist. Gut abkühlen lassen!

Die Beeren vorbereiten und halbieren oder in dünne Spalten oder Scheiben schneiden. Das Obers leicht aufschlagen, den Zucker hinzufügen und den Mascarpone mit etwas Vanillemark unterrühren. Achtung: nicht zu lange rühren, sonst gerinnt das Obers!

Den Blätterteig der Länge nach aufschneiden, die Creme mit einem Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel geht auch - einfach eine Ecke abschneiden!) auf die untere Hälfte aufdressieren und danach mit den Früchten dekorieren. Die zweite Teighälfte darauflegen, mit Staubzucker bestreuen und genießen!

Mittwoch, 21. August 2013

Russischer Zupfkuchen (Gastbeitrag)

Es gibt Blogger, die einen die ganze Bloggerzeit hindurch begleiten - eine davon, die ich schon vor meinem ersten Beitrag kannte und die vielleicht mitschuld ist daran, dass es "Sweet & Nuts" gibt, ist die Muh. Deshalb habe ich sie eingeladen, doch mal bei mir eines ihrer Rezepte vorzustellen, damit ihr nicht nur die Katze kennt, sondern auch die Muh! ;-)
Ihr findet die Muh übrigens nicht nur auf ihrem Blog, sondern auch auf Facebook!


Zu Gast bei der Schwarzen Katze – Russischer Zupfkuchen

Uaaahhhh – ich bin aufgeregt. Ich wurde eingeladen – und zwar um gastzubloggen. Tanja von Sweet&Nuts (der Blog mit der Katze) hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mal bei ihr vorbei zu kommen um eines meiner Rezepte vorzustellen.
Ich war sofort Feuer und Flamme und dann gings los: WAS BRING ICH NUR MIT??? Tage- und nächtelang hab ich mir mein felliges Köpfchen zerbrochen, was denn interessant genug sein könnte und schlussendlich fiel meine Entscheidung dann auf den


RUSSISCHEN ZUPFKUCHEN


Dieser Kuchen verfolgt mich insgeheim schon sehr lange. Meine Oma war so ein großer Russland-Fan und immer wenn mir dieser Kuchen über den Weg läuft, denke ich an sie. Gedacht getan – ich bin sofort in meine Küche gelaufen und hab ihn für euch gebacken ... dazu hab ich mir an die 5 verschiedene Rezepte ausgedruckt, dann etwas rumgeändert und dann mein eigenes Rezept draus gebastelt ;)



Die Muh proudly presents: hier ist er nun!


Das Rezept:(reicht für ein Blech)

Teig:
300 g Mehl
150 g Zucker
200 g zimmerwarme Butter
2 Eier
50 Kakao
1 Backpulver


Füllung:

120 g Zucker
1 Vanillezucker
500 g Topfen
3 Eier
200 ml Sahne
80 g warme Butter
Schale 1 Zitrone
Saft ½ Zitrone







Für den Zeig werden alle Zutaten in eine Rührschüssel geleert (Butter in kleine Würfel schneiden) und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig geknetet. Wer keinen Knethaken zur Maschine hat, wird es händisch (oder per Huf) machen müssen, fürchte ich.
Von diesem Teig dann ca. ¼ abnehmen – den brauchen wir für die Zupfen oben drauf.
Ein Backblech bebuttern und bemehlen (ich hab wie immer mein Trennspray genommen) und den restlichen Teig gut als Boden drinnen verteilen. Er ist etwas pickig, aber das stört nicht – das muss so sein ;)
Jetzt kann der Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorgeheizt werden und wir machen uns an die Fülle.

Die warme Butter schaumig schlagen (ich gebe zu, dass mir das nie wirklich gelingt, weil die Butter bei mir immer irgendwie am Rand klebt und das wars – aber es ging auch so ;) ). Dann alle anderen Zutaten rein und gut durchmischen.
Diese Topfenfülle nun auf dem Teigboden verteilen. Anschließend aus dem restlichen Teig Zupfen formen und leicht in den Kuchen drücken. Ich persönlich mag die Teigstücke eher dünn, damit drunter noch mehr von dem Topfen zu schmecken ist.


Ich hab den Kuchen 55 Minuten gebacken und anschließend (das muss ich gestehen) noch als lauwarmer 3 Stück davon verputzt. Er war einfach sowas von lecker!

Alles Liebe
eure Muh

Sonntag, 18. August 2013

Apfeltarte

Der Herbst nähert sich ganz langsam, die Nächte werden kühler und es gibt eine der besten heimischen Obstsorten wieder frisch vom Baum: Äpfel! Dieses Rezept hier eignet sich für alle, die selbst  nicht gerne Teig anrühren aber mal wieder etwas frisch aus dem Ofen naschen möchten - viel Spaß damit!


Das Rezept:
(1 große Tarte)
250g Blätterteig
3 EL Vollkornsemmelbrösel
3-4 Äpfel (eher sauer und geschmacksintensiv)
100ml Schlagobers
1 großes Freilandei
etwas Vanillemark
30g Vollrohrzucker
ca. 20-30g weißen oder Vollrohrzucker
1 EL Butter
etwas Staubzucker


Für die Schlagobersmasse das Obers mit dem Ei verquirreln, 30g Rohrzucker hinzufügen (es dauert etwas länger bis dieser sich auflöst - man kann auch normalen weißen Zucker verwenden), ebenso das Vanillemark und alles gut verrühren und auf die Seite stellen.

Eine geeignete Form mit etwas Butter ausfetten und den Blätterteig in die Form drücken, dabei einen kleinen Rand formen (nicht zu hoch) und den Teig einige Male mit einer Gabel einstechen. Den Boden mit den Semmelbröseln bedecken.
Die Äpfel vierteln, entkernen und in sehr dünne Spalten schneiden, die dann eng auf dem Blätterteig gelegt werden. Die Obers-Ei-Masse darüber verteilen und alles nochmal mit etwas Zucker bestreuen (wieviel Zucker hängt von den persönlichen Vorlieben und dem Geschmack der Äpfel ab - lieber etwas zuwenig als zuviel, da man hinterher noch nachsüßen kann!).

Das Backrohr auf 190° Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tarte darin für ca. 40-45min (bitte nach 30min kurz nachsehen - es hängt sehr vom Ofen ab!) backen bis der Blätterteigrand ein goldenes Braun bekommen hat. Leicht abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreut und eventuell einem Löffel halbgeschlagenem Obers servieren.

Donnerstag, 15. August 2013

Chocolate-Marshmallow-Cookies

Das Rezept stammt noch aus meiner Zeit in Amerika, als ich einmal die Woche mit meinen Gastkids Kekse gebacken habe. Ich habe es dann vor einiger Zeit umgewandelt in ein "normales" Rezept - ihr braucht also dafür keine Cups und Spoons, sondern wie üblich nur eure Küchenwaage. Diese Cookies sind sehr einfach und es liegt an euch daraus eine besondere Sorte zu machen - traut euch ruhig! :-)


Das Rezept:
(ca. 10 große Cookies)
130g sehr weiche Butter (kann ruhig leicht geschmolzen sein!)
170g brauner Zucker (schmeckt "karamelliger" als normaler weißer Zucker)
etwas Vanillemark oder Vanillepaste (auch Vanillezucker wenn ihr nichts anderes zur Hand habt!)
1 Ei
220g glattes Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

ca. 5-6 EL Chocolate Chips (ihr könnt auch Schokolade hacken wenn ihr keine Schokotropfen im Supermarkt bekommt!)
ca. 1 Handvoll Mini-Marshmallows (man kann auch große Marshmallows zerkleinern!)


Die Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren, das Ei hinzufügen und gut untermixen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz versieben und unter die Zuckermasse mischen. Danach den Keksteig nach Belieben mit Zutaten eurer Wahl verfeinern - ich habe dafür dunkle Schokotropfen und Mini-Marshmallows genommen.
Alles gut verkneten und zu Kugeln formen (diese sind in etwa so groß wie Tischtennisbälle) und jeweils 5 auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Leicht flach drücken (nicht zu sehr - die Cookies zerlaufen während des backens!) und im vorgeheizten Backrohr bei 175° für etwa 15-20 Minuten backen bis die Ränder leicht braun sind. Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen...

Aber eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Man kann diese Cookies auch mit gehackten Pistazien oder Haselnusskrokant, mit Macadamia-Nüssen (gehackt) und sogar mit Gummibärchen zur ganz eigenen Kreation verarbeiten. Es sollte nur im Verhältnis noch genug vom Grundteig vorhanden sein, damit daraus Kekse werden... ;-)

Sonntag, 11. August 2013

Palatschinkentorte mit Beeren

Manchmal fragen Blogleser, die sich davor scheuen zu backen, ob ich nicht auch Rezepte für Torten habe die kein Backrohr erfordern. Das heutige Rezept ist so eines - jeder der Palatschinken machen kann, kann diese Torte machen! Und für alle die Palatschinken nicht kennen - das sind Pfannkuchen, besser gesagt eine etwas dickere Variante von Crêpes.
Die Idee habe ich schon öfter in verschiedenen Varianten gesehen - diese Beerenvariante ist eine Abwandlung des Rezepts in der LECKER Bakery Special 2013 Nr. 3.


Das Rezept:
(1 Torte / 10-12 Portionen)
4 Eier von freilaufenden Hühnern
ca. 100g Zucker (+ etwas mehr)
1 Prise Salz
1/2l Milch von glücklichen Kühen
275g glattes Mehl
ca. 2-3 EL Öl (Rapsöl - kein Olivenöl!)
600-700g Beeren der Saison
8 Blatt Gelatine
750g Topfen (mager)
400g Schlagobers (je nach Packungseinheit kann es auch etwas mehr oder weniger sein wenn man nichts übrig lassen möchte!)


Für die Palatschinken die Eier mit einer Prise Salz und 2 EL Zucker mit dem Handmixer schaumig rühren (wer sie lieber ohne Zucker machen möchte, kann das natürlich auch tun - oder wenn ihr ein anderes Palatschinkenteig, zB. mit Dinkelmehl, habt!). Die Milch hinzufügen und danach das Mehl in mehreren Portionen unterrühren damit keine Klümpchen entstehen. Den Teig für eine halbe Stunde kühl stellen - danach nochmal durchrühren und ev. mit einem Schluck Mineralwasser (prickelnd) oder Milch verdünnen.
Eine geeignete Pfanne (ca. 20cm) erhitzen und mit Öl auspinseln. Die Palatschinken darin dünn herausbacken (es sollten ca. 18 Stück werden).

Für die Topfencreme die Beeren vorbereiten und gut waschen. 500g der Beeren pürieren und durch ein Sieb streichen, danach die Hälfte davon erhitzen. Die Gelatine in kaltem Wasser kurz einweichen und dann im heißen Beerenmus auflösen (davor gut abtropfen und ausdrücken!). Den Topf vom Herd nehmen und das restliche Mus unterrühren - die Beerenmasse etwas überkühlen lassen.
Den Topfen ein wenig verrühren mit dem Handmixer und 100g Zucker hinzufügen. Das abgekühlte Beerenmus hinzufügen und glatt rühren, danach die Masse verkosten und bei Bedarf noch mehr Zucker einrieseln lassen (kommt auf die verwendeten Beeren an - mit Ribiseln ist es saurer als mit Erdbeeren). Das Schlagobers steif schlagen und unterheben.

Danach eine Palatschinke auf eine Platte legen und mit 2-3 EL Topfencreme bestreichen (nicht ganz bis zum Rand!), eine Palatschinke darauflegen und ebenfalls mit Creme bestreichen. Das alles wiederholen bis ca. 8-9 Palatschinken geschichtet sind - dann diesen "Turm" erst mal für ca. 45min in den Kühlschrank stellen, da die Torte sonst instabil und die untere Cremeschicht herausgedrückt wird.

Wenn die erste Hälfte fest ist, die restlichen Palatschinken aufschichten und die Torte mit Creme abschließen - danach fixiert man die Torte mit Holzspießen (vor dem anschneiden wieder entfernen!) und stellt sie für einige Stunden kalt. Mit Beeren dekoriert kann man sie dann gleich servieren...

Übrigens gibts Sweet & Nuts auch auf Facebook: www.facebook.com/sweetandnuts

Sonntag, 4. August 2013

Schokomousse-Torte

Diese Torte habe ich vor ein paar Monaten schon mal gemacht und für gut befunden, nur habe ich damals leider kein Foto davon gemacht. Dieses Mal war die Kamera griffbereit - nur der Zucker ist mir aufgrund der Temperaturen von über 30° schneller geschmolzen als ich abdrücken konnte, daher die Tropfen auf dem Mousse.
Trotzdem ist die Torte absolut köstlich und Schokolade pur - aber Achtung: die Torte ist zartbitter und nicht so süß wie man es von Schokotorten gewöhnt ist! ;-)
Das Rezept stammt von ichkoche.at und ist wirklich relativ einfach, aber sehr wirkungsvoll! Für Schokoholics ein absolutes Muss!!!


Das Rezept:
(1 Torte)
200g Kuvertüre (zartbitter)
50g Butter
7 Stk. Eiklar von glücklichen Hennen
2 Stk. Eidotter
100g Backzucker
1 Prise Salz

120ml Milch
3 Blatt Gelatine
175g Kuvertüre (zartbitter)
250g Schlagobers

Schokoraspel, Staubzucker, Schlagobers, saisonales Obst,...


Für den Tortenboden die Kuvertüre mit der Butter vorsichtig schmelzen und dann leicht abkühlen lassen. Die Eiklar mit dem Salz steif schlagen und dann den Zucker einrieseln lassen bis eine glänzende Masse entsteht. Vorsichtig die Eidotter einrühren und die abgekühlte Schoko-Butter-Masse hinzufügen und unterheben.
Den Teig in eine 26cm Tortenform (gefettet und bemehlt) füllen, glattstreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 170° Ober-/Unterhitze für ca. 25-30 Minuten backen. Nicht erschrecken wenn der Teig zuerst sehr hoch geht und beim abkühlen in sich zusammenfällt - das gehört so! ;-)
Danach den Tortenboden auskühlen lassen bevor das Schokomousse darauf verteilt wird!

Für die Mousse die Milch aufkochen und die kurz in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine darin auflösen. Die Kuvertüre hacken und darin auflösen. Anschließend das Schlagobers steif schlagen und sobald die Schokomasse auf Raumtemperatur abgekühlt ist unterheben. Die Mousse auf dem abgekühlten Tortenboden verteilen und die Torte für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach mit Schlagobers, Zucker, Schokoraspeln oder Früchten der Saison dekorieren und servieren.


Übrigens gibts Sweet & Nuts auch auf Facebook: www.facebook.com/sweetandnuts