Sonntag, 19. Oktober 2014

Schoko-Bananentörtchen

Mein letztes Rezept ist lange her - dabei habe ich sogar gebacken in der Zwischenzeit, nur zum bloggen und/oder fotografieren hat es nicht gereicht... zeitlich... Und manchmal ist es etwas frustrierend als Foodblogger wenig oder gar kein Feedback zu bekommen (manche von euch hinterlassen Kommentare - darüber freue ich mich natürlich auch jedesmal sehr!!!) - daher: wenn ihr etwas nachbackt und mir ein Foto schickt, oder mir schreibt was gut geklappt hat und was weniger gut, dann freue ich mich! Auch wenn ein Rezept nicht funktioniert - lasst es mich wissen! Manchmal muss man Beiträge auch überarbeiten oder ergänzen - und zusammen macht das viel mehr Spaß! :-)
Trotzdem ist es natürlich nach wie vor meine Leidenschaft etwas Süßes für andere zu machen - und es ist auch weiter meine Leidenschaft euch daran teilhaben zu lassen!!! :-) Heute zum Beispiel an Schoko-Bananentörtchen. Das Rezept stammt ursprünglich von der ichkoche.at Seite - viel Spaß beim ausprobieren!


Das Rezept:

(8 Törtchen)
4 Freilandeier
1 EL kaltes Wasser
100g feinster Zucker
80g glattes Mehl
2 gehäufte EL ungesüßter Kakao

500ml Schlagobers
150g weiße Schokolade
100g dunkle Schokolade

1 große Banane
etwas Zitronensaft

ev. nach Belieben Schlagobers, Schokospäne, Kakaopulver,... als Dekoration

Für den Teig die Eier mit dem Wasser schaumig aufschlagen (klappt am Besten, wenn die Eier schon ein paar Tage alt sind!) und den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen bis es eine helle, luftige Masse ist. Das Mehl mit dem Kakao versieben und rasch unter die Eimasse heben - nicht zu lange rühren, damit der Teig luftig bleibt! Wer unsicher ist, fügt eine Messerspitze Backpulver hinzu...
Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen (ca. 25x40cm) und bei 180° Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen. Danach den Teig gut auskühlen lassen.

Für die Creme die Schokolade hacken und das Schlagobers (= Sahne für unsere deutschen Nachbarn) aufkochen - jeweils 250ml heißes Obers über die gehackte Schokolade gießen und diese so auflösen (damit ich am Ende eine helle und eine dunkle Creme habe! Die dunkle Creme wird fester, daher verwenden wir dafür etwas weniger Schokolade als bei der hellen!). Über Nacht kühl stellen, zumindest aber einige Stunden! Zuletzt die Cremes mit dem Mixer aufschlagen, bis sie die gewünschte Konsistenz (ähnlich steifem Schlagobers) hat.
 

Zuletzt mit Dessertringen den Teigboden ausstechen. Die Banane in dünne Scheiben schneiden, diese mit Zitronensaft beträufeln und auf den Teigböden verteilen. Zuletzt die Cremes über den Bananen verteilen und die Törtchen für einige Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren noch nach Belieben mit Schlagobers, Schokostreuseln oder Kakaopulver garnieren! Man kann die Törtchen auch im Glas anrichten, oder mit einer ausgestochenen Teigplatte über der Creme nochmals eine Teigschicht setzen. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! :-)

Montag, 18. August 2014

Erdnuss-Karamell-Brownies

Der Sommer ist fast wieder vorbei und wir hatten hier ein paar kühle Nächte und auch kühlere Tage - und eigentlich hatte ich Lust auf einen weiteren Zwetschgenkuchen, aber irgendwie brauchte ich etwas wärmenderes und da kamen mir die Brownierezepte in der aktuellen LECKER Bakery genau recht! Diesmal so richtig schön klebrig (Fluffige Schokokuchen sind keine Brownies - also wer es lieber luftig leicht hat, sollte zu anderen Rezepten greifen!) mit Erdnussbutter und Karamell. Willkommen Winterspeck! :-)


Das Rezept:
(ca. 20 Stück)
125g Butter
150g Zartbitterschokolade
2 Eier
125g brauner Zucker
1 Prise Salz
100g glattes Mehl
25g ungesüßten Kakao
1/2 TL Backpulver

350g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
75g Erdnussbutter
ca. 50g geröstete und gesalzene Erdnüsse
50g Karamellcreme (zB. dulce di leche)


Für den Brownieboden die Butter und die Schokolade gemeinsam schmelzen (vorsichtig auf dem Herd oder in der Mikrowelle). Dann etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen, dann die Schokoladenbutter unter rühren hinzufügen und alles gut vermischen. Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver versieben und ebenfalls unterrühren.
Eine Backform (eckige Form 24x24cm, oder eine runde 26cm Springform) befetten und eventuell Backpapier benützen wenn es keine Springform ist. Den Teig darauf verstreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 175° Ober-/Unterhitze für ca. 20-25 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollen noch Teigspuren zu finden sein auf dem Holzspieß - Brownies sind immer etwas klebrig wenn sie perfekt sind!
Danach den Brownieboden herausnehmen und gut auskühlen lassen.

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMM0ZCdVVaNzdWWms/edit?usp=sharingFür die Creme die Erdnussbutter bei schwacher Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Den Frischkäse cremig schlagen und die flüssige Erdnussbutter unterrühren. Die Creme auf dem Teigboden verteilen, Erdnüsse darüberstreuen und alles für ca. 30min kalt stellen.

Zuletzt die Karamellcreme leicht erhitzen bis sie flüssig wird und mit einem Löffel oder einer Gabel über die Erdnusscreme träufeln. Nochmals kurz abkühlen lassen und danach in Stücke schneiden und servieren! Wer die Kombination salzig und süß mag, der ist bei diesem Rezept gut aufgehoben!

Freitag, 15. August 2014

Nektarinen-Smoothie

Heute darf es mal wieder ein einfacher, aber köstlicher Drink sein - perfekt für einen Freitag Abend mit meinem Baby, während der Papa auf dem Fußballplatz ist! ;-)
Die Idee wieder mal den Standmixer hervorzuholen stammt von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, Doris - für die ich im Winter gastbloggen durfte. Wer noch nicht bei genusskochen vorbeigeschaut hat, sollte das wirklich tun - tolle Fotos und wunderbare Rezepte die zum nachmachen einladen! Ich habe das Rezept zwar etwas abgewandelt, trotzdem hätte ich meine Nekatrinen sonst wohl anders verarbeitet...


Das Rezept:
(4 Gläser)
4 reife Nektarinen (geviertelt und tiefgefroren)
1 reife Banane (in Stücke geschnitten tiefgefroren)
500ml Naturjoghurt (oder Buttermilch)
1 Spritzer Limettensaft
etwas Limettenabrieb
1 EL brauner Zucker
ev. Eiswürfel


Die Früchte müssen natürlich nicht tiefgekühlt sein, aber ich liebe meine Smoothies eiskalt und möchte nicht immer Eiswürfel dazugeben - und wenn ich reife Früchte habe, aber keine Idee oder Lust sie zu verwerten, dann friere ich sie ein und verarbeite sie zu schnellem Softeis oder eben Smoothies... :-)
Die Früchte mit dem Joghurt, dem Limettensaft, dem Limettenabrieb und etwas braunem Zucker in einem Standmixer zu einem Smoothie mixen und gleich servieren! Wer es wirklich eiskalt haben möchte, mixt noch Eiswürfel dazu... Fertig!

Sweet and Nuts gibt´s übrigens auch auf Facebook - ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut!

Samstag, 9. August 2014

Zwetschgenkuchen

Wir waren letzte Woche in der Steiermark und haben dort köstlichen Zwetschgenkuchen bekommen. Zuerst den klassischen Zwetschgenfleck mit Germteig bei meiner Tante (mmmmmmmh!!!), und dann noch bei der Schwiegermama meines Bruders diesen hier, der eigentlich von Johann Lafer auf dem Grill gemacht und mit Zimt-Zabaione serviert wurde. Aber ich finde ihn perfekt, ganz ohne Zabaione oder irgendwelchen Schnickschnack - und wer nicht grillt, kann ihn natürlich auch im Backrohr machen wie ich! ;-)


Das Rezept:
(für ein ganzes Blech die Menge bitte verdoppeln!)
etwas zimmerwarme Butter
25g Zucker
6 Zwetschgen aus Nachbars Garten
1 Nektarine
(ihr könnt auch beliebige Beeren, Marillen oder sonstiges Obst der Saison verwenden - besonders gut ist es, wenn es säuerliches Obst ist!)

3 Eier von glücklichen Hühnern
1 Vanilleschote (den Inhalt davon)
Abrieb einer Bio-Zitrone
80g Zucker
80ml Vollmilch
100g Mehl (ich habe dieses Mal feines Dinkelmehl vom Nachbarn meiner Eltern verwendet)

etwas braunen Zucker
ev. 80% Rum oder Zwetschgenbrand zum flambieren


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMZmdtR3hvWkhQUmM/edit?usp=sharingDas Backrohr auf 200° vorheizen (Ober-/Unterhitze - im Grill bei geschlossenem Deckel und direkter Hitze ca. 180-200°), das Obst waschen und in Spalten schneiden.
Eine Backform (ich habe eine Springform verwendet) befetten und mit Backpapier belegen. Nochmals befetten mit der zimmerwarmen Butter und die 25g Zucker darauf ausstreuen. Die Form mit dem Obst auslegen.

Für den Teig die Eier trennen und die Eiweiß mit 40g Zucker steif schlagen. Den restlichen Zucker mit den Eigelb, dem Vanillemark, dem Zitronenabrieb und der Milch durchmixen, das Mehl hinzufügen und zuletzt den Eischnee unterheben. Die Masse dann über dem Obst verteilen und den Kuchen ca. 25-30 Minuten backen, bis die Oberseite Goldbraun ist.
Den Kuchen herausnehmen, auf einen Teller stürzen und mit etwas braunem Zucker bestreuen. Für mich ist er dann bereits servierfertig - und noch lauwarm schmeckt er einfach grandios! Leicht geschlagener Obers passt mindestens genauso gut wie Vanilleeis oder einfach gar nichts dazu...
Als wir ihn letztens bei meinem Bruder bekommen haben, wurde er allerdings noch mit Rum übergossen und flambiert! Wenn also keine Kinder mitessen, kann man ruhig noch etwas mehr Schwung in die Sache bringen! ;-)

Donnerstag, 17. Juli 2014

Cheesecake mit Beerenobers

Juli? Es ist schon Juli? Seid ihr sicher? Höchste Zeit für ein Beerendessert - oder?!

Diesmal wurde ich in der neuen Sweet Dreams mehrfach fündig - und das ist das erste Rezept aus der Ausgabe, das ich für euch ausprobiert habe. Es ist absolut für Backanfänger geeignet und wie fruchtig es ist, bestimmt ihr einfach selbst!













Das Rezept

(1 Torte)
190g Butterkekse
50g sehr weiche Butter
500g streichfähiger Topfen (Quark)
500g Mascarino (oder Mascarpone)
225g feiner Zucker
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
2 EL Limettensaft
5 Eier von glücklichen Hennen
500g Beeren
6-7 EL feiner Zucker
4 EL Limettensaft
6 Blatt Gelatine
500ml Schlagobers (Sahne)
2 Pkg. Vanillezucker (oder etwas Zucker und frische Vanille)


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMYW5tZWl3djUtNGc/edit?usp=sharingFür den Boden die Butterkekse fein zerbröseln - das klappt sehr gut in einem Gefrierbeutel und mit Hilfe eines Fleischklopfers oder Nudelholzes. Die Butter weich werden lassen und mit den Bröseln gut vermischen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und festdrücken - kurz in den Kühlschrank stellen.

Für den Käsekuchen den Topfen mit dem Mascarino, dem Zucker, dem Puddingpulver und dem Limettensaft glattrühren. Die Eier hinzufügen und nochmal gut durchmixen (wer es luftig mag, trennt sie und hebt zum Schluss den Eischnee unter!).

Die Frischkäsecreme auf dem Bröselboden verstreichen und bei 180° Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Rohr für ca. 20 Minuten backen. Bitte verwendet keine Heißluft bei dieser Torte! Nach 20min die Temperatur auf 130° reduzieren und für ca. 90 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist (das können je nach Herd auch schnell mal 120 Minuten werden oder nur 75 Minuten sein - schaut einfach nach einer Stunde mal nach wie es aussieht!). Den Käsekuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

Für das Beerenobers die Beeren mit dem Limettensaft und dem Zucker pürrieren und durch ein Sieb streichen. Etwas Beerenmus erwärmen und die Gelatine (vorher kurz in Wasser einweichen) darin auflösen. Die aufgelöste Gelatine unter das restliche Beerenpüree mischen. Das Obers mit dem Vanillezucker steif schlagen. Wer es süßer mag, gibt noch mehr Zucker hinzu - wer es weniger beerig haben will, verwendet weniger Beeren. Oder wie wäre es mit mehr Limettensaft, für die Fans von mehr Säure? Traut euch ruhig zu experimentieren - mit der Gelatine seid ihr im Grunde auf der sicheren Seite und es wird fest auch mit der doppelten Menge an Limettensaft, mit mehr Beeren oder weniger Zucker...
Vorsichtig die Beeren unter das Obers heben und die Masse auf die ausgekühlte Cheesecake streichen (eventuell einen höheren Tortenring um den Kuchen legen!) - für mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Mit Beeren oder Baiserstücken garnieren und das erste Stück unbedingt selbst essen! ;-)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Zitronen Buttermilch Eis

Auch wenn die erste Hitzewelle bereits vorbei und der Sommer derzeit ausgesprochen angenehm temperiert ist, ist es mehr als warm genug um Eis zu essen. Gut, ich gehöre zu jenen, die auch im Winter gerne Eis essen - aber für alle die gerade jetzt Lust darauf haben, ist dieses Rezept aus dem Sweet Paul Magazin vielleicht genau das Richtige! Einfach und zitronig frisch!


Das Rezept:
1 Becher Schlagobers
1 Becher Vollmilch
1 Becher Buttermilch
3/4 Becher feiner Zucker
2 ungespritzte Biozitronen
ev. 1 TL Zitronensäure


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMVGlVOWVVRFVxUDA/edit?usp=sharingDie Zitronen heiß waschen, Zitronen für den Abrieb gut trocknen. Das Schlagobers leicht schlagen (nicht zu steif), Zitronenabrieb, Vollmilch und Buttermilch gemeinsam mit dem Zucker kurz unterrühren. Zuletzt noch die Zitronen auspressen und den Zitronensaft hinzufügen.
Wirklich nur kurz rühren und dann kosten - es muss "nach mehr" schmecken als man sich das Eis wünscht, denn gefrorenes schmeckt weniger intensiv. Also etwas zu süß und einen Hauch zu zitronig ist genau richtig!
Die Masse in ein geeignetes Gefäß (mit Deckel) füllen und in den Tiefkühler stellen. Nach 2 Stunden gut durchrühren. Nach weiteren 2h wieder gut durchrühren - am Besten mit dem Stabmixer durchgehen um zu große Eiskristalle zu verhindern. Danach das Ganze stündlich wiederholen bis das Eis dafür zu fest ist.

Vor dem Servieren für 15-30 Minuten im Kühlschrank lagern damit es die richtige Konsistenz hat. Nach Belieben mit Zitronenzesten dekorieren!

Dienstag, 3. Juni 2014

Ricotta-Mango-Törtchen

Letztes Wochenende hatte ich Lust auf Ricotta und Mango - und daraus entstanden dann diese fruchtig sommerlichen Törtchen. Einfach und schnell zu machen - versprochen! :-)







Das Rezept:

(ca. 12-15 Törtchen)
3 Freilandeier
125g feiner Zucker
75g glattes Mehl
50g Speisestärke
1 Msp Backpulver

4-5 EL Mangomarmelade (Marillenmarmelade geht natürlich auch!)

500g Ricotta
250ml Schlagobers
ca. 5-6 EL Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 ungespritzte Zitrone (oder Limette)
5 Blatt Gelatine
2 EL Rum

850g Mangopulp (Mangopüree)
Saft von 1 Zitrone
ev. etwas Zucker
10 Blatt Gelatine
2 EL Rum


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMSjgzSXIxeDMxN1U/edit?usp=sharingZuerst ein Blech mit Biskuitteig backen. Dafür die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen, die Eigelb unterrühren und zuletzt das Mehl, die Stärke und das Backpulver über die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und bei 200° Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen bis er oben leicht Goldbraun ist. Danach den Teig sofort auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen. Den Biskuitteig abkühlen lassen.

Für die Creme die Zitrone abreiben und auspressen. Den Ricotta mit dem Zitronensaft, dem Zitronenabrieb, dem Zucker und dem Vanillezucker glattrühren. Das Schlagobers steif schlagen, die Gelatine kurz in kaltem Wasser einweichen und in heißem Rum (ihr könnt auch Zitronensaft oder Wasser verwenden wenn es kein Alkohol sein soll!) auflösen. Etwas Ricottamasse zur heißen Gelatine um die Temperatur anzupassen, die Gelatine unterrühren und zuletzt das Schlagobers unterheben.

Den Biskuitboden mit Marmelade bestreichen.

Wenn ihr runde Törtchen macht, verwendet ihr an dieser Stelle Dessertringe und stecht die Tortenböden aus, lasst diese aber in den Ringen.
Alternativ, wenn man keine Dessertringe hat oder das zuviel Aufwand ist, kann man auch einfach einen eckigen Tortenrand um den Biskuitteig legen!
Oder ihr stecht Kreise aus und gebt diese in geeignete Dessertgläser um darauf die Creme zu schichten - dann kann man auch weniger Gelatine verwenden! :-)

Auf die mit Marmelade bestrichenen Teigböden die Ricottacreme verteilen und für 1-2 Stunden kalt stellen.

Zuletzt das Mangopüree (ich kaufe Mangopulp in der Dose, weil Mangos bei uns entweder nach nichts schmecken oder sehr teuer sind...) mit Zitronensaft und Zucker aufpeppen und nach euren Vorstellungen abschmecken. Die Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen und danach in heißem Rum (oder Zitronensaft) auflösen. Etwas Mangopüree zur Gelatine geben um die Temperatur anzupassen, die Gelatine unterrühren und die Mangomasse auf den Törtchen (oder der Schnitte) verteilen.
Für einige Stunden kalt stellen und entweder aus den Förmchen lösen oder in Stücke schneiden. Man kann sie z.B. in Muffinförmchen stellen und mit Kirschen oder Beeren oder einem Tupfen geschlagenem Obers garnieren.


Tipp:
Bitte backt den Biskuitteig nicht mit Heißluft! Ich weiß es gibt viele Heißluftfans, aber ehrlich gesagt macht das die meisten Kuchen einfach trocken und bei Biskuitteig bricht dann gerne die Oberfläche (auch wenn das ohnehin keine Roulade wird und es daher nicht ganz so wichtig ist). Und spart nicht mit dem Zucker. Es gibt andere Teige bei denen sich Zucker wunderbar einsparen lässt, aber bei Biskuitteig ist er quasi das Grundgerüst und mit weniger Zucker verändert sich die Konsistenz des Endergebnisses und er wird nie so locker.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Beerentiramisu

Ich habe ein frühlingshaftes Rezept für euch - es geht schnell und einfach und man kann es sensationell schön anrichten. Passt auch als Dessert für jede Grill-/Gartenparty und lässt sich wunderbar vorbereiten und gut gekühlt servieren!


Das Rezept:
(ca. 12 Portionen)
500g Mascarino oder Mascarpone
250g Naturjoghurt
250g Schlagobers
Zitronensaft (ca. 1/2 Zitrone, oder eine ganze...)
Zucker nach Belieben (ca. 5EL)

500g gemischte Beeren (ich habe Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren verwendet) - können ruhig TK sein
Zucker nach Belieben (da kommt es sehr darauf an wie süß die Beeren sind)
ein Spritzer Zitronensaft

Biskotten
frische Beeren


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMZ2hTa1ZEOTZKOE0/edit?usp=sharingFür die Creme den Mascarino mit dem Joghurt, dem Zitronensaft und dem Zucker mixen. Das Obers steif schlagen und unterheben.
Die gemischten Beeren pürrieren und mit Zucker und Zitronensaft aufpeppen. Wenn man nur Erdbeeren nimmt, kann man auch Minze hinzufügen (Cocktailminze - keine Pfefferminze!) - das schmeckt sensationell!
Danach Biskotten ein wenig zerkleinern (mit dem Messer oder einfach in Stücke brechen) und diese abwechselnd mit der Creme und dem Beerenpürree in Gläser (Whiskeygläser oder Weingläser eignen sich hervorragend wenn man keine speziellen Dessertgläser hat) schichten. Man kann auch eine Auflaufform nehmen und ein großes Tiramisu machen.

Das Tiramisu kalt stellen und ein paar Stunden oder über Nacht ziehen lassen. Mit frischen Beeren (und eventuell Minze wenn man nur Erdbeeren verwendet) dekorieren und servieren.



Man kann auch die Biskotten weglassen und nur die Creme mit den Beeren servieren, oder den Mascarpone durch Magertopfen ersetzen wenn man es weniger reichhaltig haben möchte. Euch sind keine Grenzen gesetzt! Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken! :-)

Sonntag, 18. Mai 2014

Zebra (Chocolate Chip) Cookies - World Baking Day

Wahnsinn - dieses Mal habe ich wirklich lange nicht gebloggt! Ich schwöre es lag nicht daran, dass ich gar nicht gebacken habe, aber es ist einfach alles misslungen was ich ins Backrohr oder den Kühlschrank gestellt habe! Ja, auch das gibt es... ;-)

Zum heutigen World Baking Day habe ich aber ein wirklich einfaches und gelingsicheres Rezept gewählt, dass auch frischgebackene Mamas problemlos machen können. Es dauert etwa 10 Minuten den Teig anzurühren und diese Art von Keksen ist unglaublich praktisch für unterwegs. Falls Mama einen Zuckerschock braucht oder die Familie ein Picknick macht...


Das Rezept:
(ca. 24-28 Kekse)
350g Universalmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
230g Butter
130g weißen Zucker
130g braunen Zucker
1 Freilandei
1 ½ TL Vanilleexktrakt oder 1/2 Vanilleschote
150g grob gehackte dunkle Schokolade (oder Schokotropfen)
150g grob gehackte weiße Schokolade (oder Schokotropfen)

50g dunkle Schokolade
50g weiße Schokolade


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMQzJNdWJia1BWSDg/edit?usp=sharingDie Butter vorsichtig erwärmen bis sie sehr weich ist. Den Zucker mit dem Ei schaumig rühren und die Butter hinzfügen. Kurz durchmixen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz versieben und zur Ei-Butter-Zucker-Masse geben und nochmal mit dem Mixer durch die Masse gehen.
Zuletzt die grob gehackten Schokostückchen (ich mag sie gerne größer als gekaufte Schokotropfen, da ich die Kekse gerne länger backe und sonst wenig davon übrig bleibt) mit einem Kochlöffel unterrühren

Das Backrohr auf 190°C vorheizen (Ober-/Unterhitze) und Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Kugeln formen und diese in ausreichend Abstand auf das Blech legen. Ich verwende dafür gerne einen Eiskugelformer - geht schnell und man hat gleich große Kekse. Ein wenig flach drücken (nicht zu sehr) und für ca. 15min backen. Wie lange genau kommt auf euren Ofen und die größe der Kugeln an - wenn sie oben leicht gebräunt sind, schmecken sie mir am Besten!


Die Kekse herausnehmen und etwas auskühlen lassen bevor ihr sie vom Blech nehmt! Die restliche Schokolade schmelzen und über die Kekse träufeln - das klappt mit einem Stanitzel aus Backpapier sehr gut, geht aber auch einfach mit einem Löffel. Abkühlen lassen oder noch lauwarm essen - das bleibt dann euch überlassen!

http://worldbakingday.com/deIn diesem Sinne: fröhlichen World Baking Day 2014! :-)

Sonntag, 16. März 2014

Gefüllte Schokomuffins mit Rum

Nachdem ich monatelang schon auf Alkohol verzichte, hatte ich heute Lust ein Rezept für Schokomuffins aufzupeppen - und irgendwie sprang mir die Rumflasche ins Auge... Keine Sorge - man kann ihn auch problemlos weglassen, oder durch etwas anderes ersetzen! Das Rezept ist in erster Linie wegen der Füllung empfehlenswert. Die Idee stammt von ichkoche.at - allerdings habe ich es etwas abgewandelt für meine Zwecke!

Wer schon immer mal Schokoküchlein mit flüssigem Kern machen wollte, sich aber nicht getraut hat (aus Angst vor Salmonellen oder es könnte nicht flüssig werden...), ist mit diesem Rezept auf der sicheren Seite: es geht schnell, ist einfach und wenn man die Muffins nicht warm essen möchte, ist der Kern trotzdem noch weich...


Das Rezept:
(ca. 18 Stk.)
200g weiche Butter
200g feinen Zucker
2 gehäufte EL ungesüßten Kakao
1 gute Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
1 EL Rum (und wem das nicht genug ist, der kann noch etwas Rumaroma hinzufügen)
6 Freilandeier
200g glattes Mehl
50g gemahlene Mandeln
1/2 Pkg. Backpulver
150g Zartbitterschokolade
50g Haselnussaufstrich

frische Beeren, Staubzucker und Schokospäne als Deko!


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMazYzXzE5OTQ0ckE/edit?usp=sharingDie Butter mit dem Zucker, dem Kakao, dem Salz, dem Vanillezucker und dem Rum (und ev. Rumaroma) schaumig rühren. Die Eier hinzufügen (immer 1-2 auf einmal unterrühren) und die Masse mixen bis sie schön fluffig ist. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und gemeinsam mit den Mandeln kurz unterrühren bis die Masse glatt ist.

Die Zartbitterschokolage hacken und schmelzen (über heißem Wasser, oder wie in meinem Fall einfach in der Mikrowelle - aufpassen, dass sie nicht überhitzt!), den Haselnussaufstrich hinzufügen - der macht die Füllung süßer, und er sorgt dafür, dass die Füllung auch im abgekühlten Zustand noch weich bleibt!

Muffinförmchen (in Muffinblechen) zur Hälfte mit Teig befüllen (in der Mitte eine kleine Mulde machen), geschmolzene Schokolade einfüllen und mit Teig bedecken. Ich mache das mit zwei Spritzbeuteln (Gefriersackerl tun es auch - einfach eine Ecke abschneiden wenn der Teig drin ist!) um mir die Sauerei mit Löffeln zu ersparen. Man muss sich nicht lange damit aufhalten den Teig glatt zu streichen - das geht von selbst wenn die Muffins erst mal im Ofen sind!

Die Bleche in das vorgeheizte Backrohr stellen und die Muffins bei 180° Ober-/Unterhitze (160° Heißluft, allerdings rate ich davon ab Muffins mit Heißluft zu backen - wird am Ende halt doch nicht so saftig!) für ca. 25-30 Minuten backen. Die Stäbchenprobe ist wegen der Füllung nicht möglich, aber länger als 30 Minuten sollte es nicht dauern!

Mit frischen Beeren (Hallo Frühling, hallo Sommer!), Staubzucker und Schokospänen dekorieren und noch lauwarm servieren!

Sonntag, 2. März 2014

Cheesecake mit roter Grütze

Dieses Mal ist wirklich viel Zeit vergangen seit meinem letzten Rezept, aber das Leben lässt sich nicht immer planen. Im Jänner verbrachte ich viel Zeit im Krankenhaus - wobei der Grund dafür letzten Endes zwar verfrüht eintraf, aber ein wunderschöner ist: meine süße Tochter! Jetzt ist sie schon größer, wir sind fast am errechneten Geburtstermin angekommen und unser Leben spielt sich langsam ein - ich habe also wieder Zeit für neue Rezepte... Auch wenn diese erst mal einfach sein werden - aber einfach ist bekanntlich nicht zu verachten! ;-)
Heute präsentiere ich euch ein Rezept für gebackenen Käsekuchen mit roter Grütze von einem meiner Lieblingsblogs - schaut vorbei auf Lykkelig und lasst euch verzaubern!

Das Rezept:
(24cm Springform)
130g Butterkekse (Vollkorn)
80g zerlassene Butter

4 Freilandeier
150g feinen Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
500g Magertopfen (= Quark)
400g Frischkäse Doppelrahmstufe
1 Packung Puddingpulver (Vanille)
300g Rote Grütze (gekauft oder selbstgemacht)


https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMaUVJRFRDSW1fV2M/edit?usp=sharingZuerst die Butterkekse in einem Plastiksackerl (Gefrierbeutel) mit dem Nudelholz zu Brösel zerkleinern. In eine Schüssel geben und mit der zerlassenen Butter vermengen. Eine Springform ausbuttern und die Keksbröselmasse darin verteilen und festdrücken. Danach im Kühlschrank kaltstellen.

Die Eier mit dem Zucker, der Zitronenschale und dem Vanilleextrakt für einige Minuten schaumig schlagen. Den Topfen und den Frischkäse hinzufügen und glattrühren und zuletzt das Puddingpulver untermengen.

Den Keksboden für 10 Minuten bei 150° im vorgeheizten Backrohr backen und kurz auskühlen lassen. Danach die Topfenmasse und die rote Grütze abwechselnd Löffel für Löffel in die Form geben und zuletzt mit Hilfe eines Kochlöffelstiels Schlieren ziehen. Für etwa 75-90 Minuten (je nach Backrohr und Backform) backen... 

Mein Ergebnis sah leider anders aus als das Original - meinem Mann gefällt meine Variante besser, ich persönlich hätte ihn lieber wie bei Lykkelig gehabt - dafür hätte er aber sicher länger oder bei höherer Temperatur in den Ofen gemusst. daher bitte einfach ausprobieren und bei Bedarf länger im Backrohr lassen! :-)

Gut abkühlen lassen und dann servieren!

Freitag, 10. Januar 2014

Banana-Nut-Bread

Derzeit versuche ich mich ja vor allem an besonders einfachen und schnellen Rezepten - und dazu gehören so mache aus meiner Zeit in Amerika. Unter anderem ist Banana-Bread ein typischer Kuchen den es in Amerika ständig gab und den sogar meine Gastmama gebacken hat - und die war zwar eine super Gastmama, aber die Küche war nicht ihre Stärke (Bei uns gab es trotzdem so gut wie nie Fast Food! ;-) )... Wie auch immer - hier ein einfaches, süßes, klebriges Rezept das schnell gemacht ist, saftig schmeckt und Platz lässt für eigene Interpretationen!

Das Rezept:
(1 Kastenkuchen)

2 Freilandeier
100g brauner Zucker
1Pkg. Vanillezucker und ev. etwas Vanillemark
75ml geschmacksneutrales Öl (ich verwende Rapsöl)
Abrieb einer Biozitrone
250g Universalmehl (man kann auch glattes Mehl oder Dinkelmehl verwenden)
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
3 große, sehr reife Bananen
150g gehackte Nüsse (ich nehme gerne eine Nussmischung, aber man kann auch nur Walnüsse oder Paranüsse verwenden)
75g gehackte dunkle Schokolade
150ml Buttermilch
Butter und Zucker zum ausstreuen der Backform

https://drive.google.com/file/d/0B_qoZkWYHqXMZXowQlByVEV1MVk/edit?usp=sharingDie Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker (und Vanillemark), dem Öl und dem Zitronenabrieb schaumig rühren.
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und dem Zimt vermischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Eimischung mixen.
Die Bananen schälen, der Länge nach halbieren und in feine Scheiben schneiden - gleich unter den Teig heben (Kochlöffel verwenden, nicht den Mixer!). Etwa 2/3 der Nüsse und die gesamte Schokolade ebenfalls unterrühren. Ob die Nüsse und die Schokolade grob oder fein gehackt werden bleibt euch überlassen - ich mag es gerne rustikaler und hacke zumindest einen Teil davon eher grob!
Eine Kastenform befetten und mit Zucker ausstreuen. Den Teig einfüllen und mit den restlichen Nüssen bestreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 190° Ober-/Unterhitze (170° Umluft) für ca. 1 Stunde backen.

Wer wie ich erst zum Schluss feststellt, dass die Kastenform verschwunden ist, kann natürlich auch eine hohe Auflaufform verwenden. Es klappt auch mit jeder anderen Form - je niedriger, desto kürzer die Backzeit!
Die Stäbchenprobe funktioniert wegen der Bananen und der Schokolade nur sehr bedingt - da der Kuchen saftig bleiben soll und solang er heiß ist flüssige Bestandteile enthält, wird immer etwas kleben bleiben. Einfach nach Gefühl gehen und die Backzeit maximal um 5-10 Minuten verlängern... ;-)

Den Kuchen in der Form abkühlen lassen und dann herausstürzen. Nach Belieben mit Staubzucker bestreuen und eventuell mit geschlagenem Obers servieren... Oder Schokoglasur darauf verstreichen - ganz nach Lust und Laune!